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Ostern 2014

Günter Matiba

Seit altersher ist das österliche Lachen in der Kirche Tradition. Der ewige Tod wird ausgelacht, weil ihm Jesus Christus durch seine Auferstehung die Macht entrissen hat und allen, die an den Auferstandenen glauben, das ewige Leben gebracht hat.

Damit nun die Gemeinde wirklich kräftig lacht, erzählen manche Pfarrer während der Predigt Witze. So ließ auch unser Pastor gestern im Gottesdienst mit großem Erfolg fünf Witze vom Stapel, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Eine Nonne fährt mit ihrem Auto übers Land. In einer einsamen Gegend bleibt das Fahrzeug stehen, das Benzin ist alle. Zu Fuß macht sie sich auf die Suche nach einer Tankstelle. Weit und breit findet sie aber nur ein einzelnes Haus. Der Bewohner hat zwar Benzin, aber kein geeignetes Gefäß für den Transport. In der Not nimmt die Nonne einen Nachttopf voll Treibstoff und marschiert damit zu ihrem Auto. Als sie gerade den Inhalt des Topfes in den Tank schüttet, kommt ein LKW und hält. Der Fahrer beugt sich grinsend aus dem Fenster und ruft: Schwester, Ihren Glauben möchte ich haben!

Ein Pfarrer begleitet einen zum Tode Verurteilten zum Galgen. Es stürmt heftig und kalter Regen peitscht ihnen ins Gesicht.
Sauwetter heute, sagt der Delinquent zum Pfarrer, während sie gehen. Der antwortet: Sie haben es gut. Sie brauchen nur hin zu laufen, ich muss aber noch zurück.

Ein Pfarrer im afrikanischen Busch. Plötzlich sieht er ein Rudel Löwen auf sich zurasen. Vor Angst und Schreck fällt er in Ohnmacht, kann aber kurz vorher noch ein Stoßgebet zum Himmel schicken: Oh Herr, lass diese wilden Löwen zu guten Christen werden!
Als er wieder zu sich kommt, sieht er die Löwen im Kreis um ihn sitzen, sich die Mäuler lecken und beten: Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast. Amen.

Ein Pfarrer konsultiert einen Psychiater. Der fragt ihn: Reden Sie im Schlaf? Antwort: Nein, ich rede, wenn andere schlafen.

Ein Handwerker ist gestorben und steht vor dem Himmelstor. Als Petrus öffnet, beklagt sich der Mann, dass er viel zu früh abberufen sei.
Petrus: Wie alt bist du denn?
Handwerker: 37.
Petrus blättert in seinem dicken Buch und sagt: Kann nicht sein. Nach den Stunden, die du deinen Kunden angerechnet hast, musst du 93 sein.

Liebe Leserinnen und Leser,
ich wünsche Ihnen noch einen fröhlichen zweiten Ostertag. Wenn das Wetter nicht nach Ihrem Geschmack sein sollte, dann lachen Sie es einfach aus.

Günter Matiba, 12. April 2014