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Hauslehrerzeit 1874 bis 1875 — Zurück zu den Ursprüngen

Teil 6 - Hauslehrerzeit 1874 bis 1875
Kapitel 1
Zurück zu den Ursprüngen

Dass ich nach beendetem Studium eine Hauslehrerstelle annehmen würde, war mir von jeher selbstverständlich erschienen. Ich hatte deshalb schon in den letzten Semestern mein Augenmerk auf eine solche gerichtet. Die Gebirgskamm-Partie und verschiedene Besuche sah es als eine seiner Hauptaufgaben an, seinen Schülern und Bekannten eine solche zu vermitteln. Schon um Michaelis 1873, als ich mich noch seiner besonderen Gunst erfreute, hatte er für mich eine Stelle in einem prinzlich-bückeburgischen Hause, das in Böhmen seinen Wohnsitz hatte, in petto. Als ich Zweifel äußerte, ob die Herrschaften bis nach Ostern 1874 würden warten wollen, antwortete er mir: Sie müssen einfach, ich habe niemand anders als Sie. Er hatte aber doch seinen Einfluss überschätzt. Denn die Herrschaften hatten eben noch andere Verbindungen. Verschiedene Angebote trafen noch im Laufe des Winters an mich heran, die aber nicht zum Ziele führten, teils, weil ich mich selbst nicht entschließen konnte, teils weil von der anderen Seite anderweitige Entschlüsse gefasst wurden. Eines Tages ließ Peip mir sagen, ich möchte mich zum Kurator der Universität Herrn von WarnstedtAdolf von Warnstedt (1813-1897) war Geheimer Regierungsrat und Generalsekretär im Kuratorium der Universität Göttingen.Siehe Wikipedia.org [1] begeben, derselbe hätte ein Angebot wegen einer Hauslehrerstelle von einem Prinzen ReußPrinz Heinrich IX. Reuß zu Köstritz (1827-1898), Herr zu Jänkendorf und Neuhoff und der Patron des Autors.Siehe Wikipedia.org [2] im Riesengebirge erhalten. Ich war über die Verhältnisse gleich orientiert. Die Gemahlin des Prinzen, eine geborene Freiin von ZedlitzFreiin Anna von Zedlitz und Leipe (1829-1907) [3], deren Vater ein Rittergut in der Parochie Groß Tinz besaß, war mit meiner Mutter befreundet. Ich ging also sofort zu Herrn von Warnstedt und erklärte meine Bereitwilligkeit zur Annahme der Stelle. Er teilte mir noch mit, dass ich zwei Knaben im Alter von fast zwölf und neun Jahren zu unterrichten und außerdem einer 14-jährigen Prinzess einige Stunden zu geben haben würde. Auch hätte er von Abt Ehrenfeuchter Günstiges über mich gehört, könne mich also mit gutem Gewissen empfehlen. Wenige Tage darauf erhielt ich einen Brief vom Prinzen Reuß IX. auf NeuhoffSchloss Neuhoff (heute Nowy Dwór) in Schmiedeberg im Riesengebirge (heute Kowary), von 1827 bis 1945 im Besitz der Fürsten von Reuß-Köstritz [4] bei Schmiedeberg, der mir schrieb, dass ihm mein Name und die warme Empfehlung des Herrn von Warnstedt genüge, mir die Stelle definitiv anzubieten, dass es also nur von mir abhinge, ob ich annehmen wolle oder nicht, und mich um Angabe meiner Bedingungen ersuchte. Ich schrieb natürlich sofort zusagend, und wieder nach einigen Tagen erhielt ich eine sehr warm gehaltene Antwort und Begrüßung von der Prinzess. So war also für meine Zukunft gesorgt, und ich war nicht wenig dankbar, in ein Haus, in dem man mir mit so warmen Empfindungen entgegenkam, und in meine alte Heimat zu kommen.

Mit Rücksicht auf mein Examen hatte ich gebeten, mir bis Anfang Mai Urlaub zu geben. Ich hatte also noch fast zwei Wochen Zeit, im Elternhause zuzubringen, die zu meiner Ausstattung benutzt wurden. Außerdem wirkte Vater mir es aus, dass ich in einigen Unterrichtsstunden im Seminar hospitieren durfte, gab mir auch sonst allerlei Winke für meine unterrichtliche Tätigkeit.

Freitag den 1. Mai reiste ich von Cöslin ab zusammen mit meinem Bruder Georg, der für die Hauptkadettenanstalt, die damals noch in Berlin ihren Sitz hatte, angemeldet war. Vater war schon einen Tag vor uns nach Berlin gereist, um im Kadettencorps das Nötige zu besprechen, und zugleich seinen alten Universitätsfreund und nunmehrigen Vorgesetzten, Minister FalkAdalbert Falk (1827-1900) war preußischer Kultusminister und Präsident des Oberlandesgerichts Hamm.Siehe Wikipedia.org [5], zu besuchen. Wir waren mit ihm bei Baurat Gärtner und Geheimrat MeitzenAugust Meitzen (1822-1910) war ein deutscher Statistiker und Nationalökonom.Siehe Wikipedia.org [6]. Am Abend fuhr ich vom niederschlesischen Bahnhof ab, um am anderen Morgen in meinem neuen Bestimmungsort anzulangen.

Die erste Stadt, die ich auf meiner Fahrt im Morgenlicht sah, war Lauban. Sie machte in dem frischen Frühlingsgrün, das sie umgab, einen überaus freundlichen Eindruck. Allerdings schienen die grünen Bäume wie kandiert, und je tiefer ich ins Gebirge kam, desto mehr wurde das Grün vom Weiß verdrängt, desto mehr fiel es auch weiß vom Himmel herab. Mein Einzug an die neue Stelle gestaltete sich also ganz ähnlich wie ein Jahr früher mein Einzug in Göttingen. Ich kam in richtigem Schneegestöber an.

Als der Zug in den Hirschberger Bahnhof einfuhr, sah ich gleichzeitig eine herrschaftliche Kutsche ankommen, und aus dem Wagen, einer HalbchaiseEine Chaise ist eine leicht gebaute, zweisitzige Kutsche mit beweglichem halbem Verdeck. Der Begriff bedeutet eigentlich Stuhl. In der Bedeutung Halbkutsche wurde er um 1800 ins Deutsche übernommen.Siehe Wikipedia.org [7], schaute ein Knabenkopf heraus. Ich vermutete gleich, dass es der Wagen sei, der mich abholen wolle. Die Vermutung bestätigte sich. Meine beiden Schüler waren mir trotz der frühen Morgenstunde - es war höchstens sieben Uhr - und trotz des anderthalbstündigen Weges, den sie vorher zu Wagen hatten machen müssen, der also ein Aufstehen bei Tagesanbruch bei dem wahrlich nicht einladenden Wetter erfordert hatte, mir entgegen gefahren. Meine Rührung wuchs noch, als ich hörte, dass sie bereits am Tage zuvor denselben Weg hatten machen müssen. Die Prinzess, ihre Mutter, hatte sich im Kalender versehen und den Tag vorher schon für den Tag meiner Ankunft gehalten, zu der sie die beiden Jungen so früh aus dem Bett geholt. Als der Wagen eben zum Tor hinaus gewesen, hatte sie ihren Irrtum bemerkt. Aber das hatte sie nicht abgehalten, ihren Jungen um des neuen Lehrers willen am Tage darauf die gleiche Selbstverleugnung zuzumuten. Als ich mich neben ihnen im Wagen zurecht gesetzt hatte, wurde ich rasch mit ihnen bekannt. Es waren zwei frische, offene Jungen, Heinrich XXIX. und XXX. Enzio und Hazzilo genannt, der fast zwölfjährige Enzio, ziemlich klein für sein Alter und schmalbäckig, der dritthalb Jahr jüngere Hazzilo fast ebenso groß und dicker, beide mit großen blauen Augen, aus denen mich Enzio munter, Hazzilo treuherzig, anschaute. Ihre erste Frage an mich war, ob ich Herrn Fähndrich kenne. Das war der vorletzte, von ihnen jedenfalls mehr geliebte Lehrer gewesen. Als ich das verneinte, fragten sie weiter, ob ich Herrn Engels kenne. Das war mein unmittelbarer Vorgänger gewesen, von dem die Prinzess meiner Mutter geschrieben, dass er ihr mütterliches Herz bisweilen rebellisch gemacht habe. Als ich auch das verneinte, konnten sie sich nicht genug verwundern, wie ich überhaupt zu ihnen käme. Nun, die Fahrt verging mir mit allerhand Gesprächen ziemlich rasch. Auch kannte ich an der Gegend, die wir durchfuhren, manches wieder. Einen Gesamteindruck von der Gegend, besonders einen Blick auf die Berge, erhielt ich freilich am ganzen Tage nicht. Denn die Wolken hingen tief in das Tal herunter.

Schloss Neuhoff, nur wenige Minuten von Schmiedeberg entfernt, lag inmitten eines nicht sehr großen, aber schön angelegten und wohlgepflegten Parks, an den sich nordwärts das nach den Friesensteinen ansteigende Dorf Hohenwiese anschloss. Es war ein ziemlich alter Bau, deutsche Renaissance, ursprünglich wohl nur ein Jagdschlösschen, aber durch verschiedene Anbauten vergrößert, so dass das Ganze einen ziemlich bunten und winkligen Anblick gewährte. Ein Wirtschaftshof schloss sich an. Ich wurde von meinen beiden Prinzen auf mein Zimmer geführt, das eine Treppe hoch in dem nach Süden gehenden Giebel lag, zweifenstrig, geräumig und nicht sehr hoch, nebenan eine Schlafkammer. Ich packte meine Sachen aus, ließ mir den Morgenkaffee, den ein Dienstmädchen mir auf mein Zimmer brachte, nebst den mir von früher her noch erinnerlichen Striezeln schmecken und fragte, wann ich den Herrschaften meine Aufwartung machen dürfe. Ich brauchte nicht lange zu warten. Die Prinzess, eine trotz einiger 40 Jahre und beginnender Körperfülle immer noch außerordentlich anmutige, blonde, mittelgroße Dame, empfing, mich auf dem Vorplatz und führte mich in das Zimmer, in dem der Prinz, eine hohe, ritterliche Gestalt mit dunkler Gesichtsfarbe und einem schwarzen, dichten Vollbart (Vater hatte mir schon gesagt dass er seinerzeit der schwarze Prinz genannt worden wäre) mit seinem Oheim, einem Grafen Reichenbach, einem freundlichen Greise nahe den Siebzigern und dem Historienmaler Spangenberg, der den Prinzen für seinen Vater porträtieren sollte, am Kaffeetisch saß. Zuerst fand allgemeine Unterhaltung statt, die sich auf das Woher und auf unsere Familie bezog. Dann, als der Besuch sich entfernt hatte und ich mit dem Prinzen und der Prinzess allein war, wandte sich das Gespräch meiner Aufgabe zu. Die Herrschaften charakterisierten mir die Jungen, ihre Fehler keineswegs verschweigend oder verkleinernd, betonten besonders, dass ich streng unterscheiden möchte zwischen Unterricht und sonstigem Verkehr, bei diesem mich als bester Spielkamerad beweisend, aber im Unterricht streng auf Ordnung haltend. Auch von körperlichen Züchtigungen war die Rede. Mit denselben möchte ich sparsam sein, Strafarbeiten wirkten im Ganzen mehr als Schläge, wenn ich mir gar nicht zu helfen wisse, möchte ich nur dem Vater Anzeige erstatten. Ich beobachtete diesen Ausführungen gegenüber Stillschweigen, da ich mir vorgenommen hatte, überhaupt nicht zu schlagen. Jedenfalls hatte ich von dieser Unterredung den Eindruck von einer nicht rigoristischen, aber verständigen Erziehung, mit der sich wohl Hand in Hand arbeiten ließe. Von der vierzehnjährigen Prinzess Marie, die ein hochaufgeschossenes junges Mädchen, ihrer Gesundheit wegen den Winter über in der französischen Schweiz hatte zubringen müssen und erst nach einigen Tagen erwartet wurde, war vor der Hand noch nicht die Rede.

Meine beiden Zöglinge hielten sich den größten Teil des Tages auf meinem Zimmer auf, von ihren früheren Lehrern mir erzählend und dieselben charakterisierend, auch dieselben in selbstgemachte Verse bringend, die offenbar eine captatio benevolentiaeDer Ausdruck Captatio benevolentiae (lat. für Erheischen des Wohlwollens) bezeichnet eine seit der Antike gebräuchliche rhetorische Figur.Siehe Wikipedia.org [8] sein sollten. Zwischendurch holten sie auch, auf dem Sofa oder einem Lehnstuhl liegend, den in den beiden letzten Nächten abgebrochenen Schlaf nach. Nachmittags machte ich, nachdem die Sonne etwas hervorgekommen war und den Schnee teilweise hinweggetaut hatte, einen Spaziergang mit ihnen in die nächste Umgebung des Schlosses. Aber einen Gesamteindruck von der Gegend erhielt ich wie gesagt am ersten Tage nicht. Die Herrschaften sah ich zunächst wieder beim Diner, das um zwei Uhr in einem später angebauten Esssaal mit großem dreiteiligem Fenster nach Süden heraus eingenommen wurde. Der Prinz erschien zu demselben im Frack, die Prinzess am Arm führend. Ich hatte, nachdem ich zuvor beim Diener Erkundigungen eingezogen hatte, mich natürlich auch in den Frack geworfen. Das Essen war nicht übermäßig opulent, aber gut, Suppe, zwei Gänge und Nachtisch. Der Prinz und ich tranken ein Glas Bordeaux. Die Prinzessin trank keinen Wein. Sie erzählte, dass sie früher viel an Migräne gelitten, aber seit sie sich den Wein abgewöhnt, von dieser Plage frei geworden wäre. Nach Tisch wurde im Salon der Prinzess stehend Kaffee getrunken. Der Tee wurde abends halb acht Uhr eingenommen. Toilette brauchte zu demselben nicht gemacht zu werden.

Als ich am andern Morgen erwachte, sah ich von meinem Bett aus durchs Fenster blauen Himmel scheinen. Nur am Horizont war eine Wolkenwand zu sehen. Als ich aber aus dem Bette sprang und ans Fenster trat, erkannte ich in der vermeintlichen Wolkenwand - die beschneite Kette des Gebirges und unterschied alle einzelnen Gipfel von der ragenden Schneekoppe an bis zum Reifträger. Vor dieselbe aber schoben sich, ihre Ausläufer verdeckend, die bewaldeten Gipfel des Schützen- und des Gräberberges, zu deren Füßen lang ausgestreckt Arnsdorf vor mir lag. Die Papierfabrik unterschied ich deutlich, und über ihr Herrn Ebertys gelbes Haussiehe Teil 1 - Arnsdorf, Kapitel 8 [9], weiter unten die beiden Kirchen, die evangelische mit ihrem schlanken weiß leuchtenden Turm und dahinter die katholische, die inzwischen auch einen neuen Turm erhalten hatte. Schwer kann ich die Gefühle beschreiben, die mich ergriffen, als ich meinen Geburtsort so vor meinen Augen liegen sah und Aussicht hatte, ihn täglich vor mir zu sehen.

Um halb zehn ging ich mit den prinzlichen Herrschaften nach Schmiedeberg in die Kirche. Die evangelische Kirche war, wie die Arnsdorfer zur Zeit, als wir dort wohnten, ohne Turm, erinnerte auch sonst in ihrer Bauart an dieselbe - sie waren eben beide zur selben Zeit und unter denselben Verhältnissen erbaut - nur dass sie ein Schindeldach hatte, nicht wie die Arnsdorfer ein Ziegeldach, und keinen Dachreiter. Stattdessen gehörte zu ihr ein neben ihr stehendes hölzernes Glockenhaus. Auch das Innere ähnelte der Arnsdorfer Kirche. Doch stand die Kanzel nicht über dem Altar, wohl aber das Orgelchor. Den Gottesdienst hielt der erst kurz vorher nach Schmiedberg gekommene jugendliche Vikar Eitner. Schmiedeberg hatte noch die beiden Geistlichen aus der Zeit meines Vaters, den hochbetagten und erblindeten Pastor Neumann, der aber schon seit Jahren seinen Dienst nicht mehr tat - ich habe ihn nie gesehen, und man sagte mir, es habe keinen Zweck, ihn zu besuchen - und den Pastor sec. Schenk, der etwa in Vaters Alter stand. Da Pastor Neumann nicht emeritiert wurde, - soviel ich weiß wegen des geringen Einkommens der Stelle - wurde dieselbe durch Vikare versehen. Der kürzlich gekommene Vikar Eitner war ein Sohn eines Universitätsfreundes Vaters, mit dem vereint derselbe im Jahre 1845 dem von Württemberg kommenden Gehler bei dessen sehr schweren Eingang in Breslau ein Auditorium verschafft hatte. Vater, dem ich das schrieb, interessierte das natürlich lebhaft, und er teilte statt dessen mit, dass Georg, dessen glücklich erfolgte Aufnahme in die Sekunda des Kadettenkorps er mir melden konnte, als nächsten Vorgesetzten dort einen Sohn seines alten Braunauer Lehrers, Pastor Hausser, erhalten habe. Eitner war ein frischer, regsamer Mensch, der auch von den prinzlichen Herrschaften geschätzt wurde und dessen Predigten sie regelmäßiger besuchten als die des wohlgesinnten aber verwaschenen Schenk. Auf ihr Betreiben besuchte ich ihn bald und war viel mit ihm zusammen. Bei Schenk machte ich natürlich auch Besuch, wurde auch von ihm und seiner Frau ganz freundlich aufgenommen, bin aber in näheren Verkehr mit der Familie nicht gekommen. Eitner warnte vor ihrer scharfen Zunge.


[1] Adolf von Warnstedt (1813-1897) war Geheimer Regierungsrat und Generalsekretär im Kuratorium der Universität Göttingen.
[2] Prinz Heinrich IX. Reuß zu Köstritz (1827-1898), Herr zu Jänkendorf und Neuhoff und der Patron des Autors.
[3] Freiin Anna von Zedlitz und Leipe (1829-1907)
[4] Schloss Neuhoff (heute Nowy Dwór) in Schmiedeberg im Riesengebirge (heute Kowary), von 1827 bis 1945 im Besitz der Fürsten von Reuß-Köstritz
[5] Adalbert Falk (1827-1900) war preußischer Kultusminister und Präsident des Oberlandesgerichts Hamm.
[6] August Meitzen (1822-1910) war ein deutscher Statistiker und Nationalökonom.
[7] Eine Chaise ist eine leicht gebaute, zweisitzige Kutsche mit beweglichem halbem Verdeck. Der Begriff bedeutet eigentlich Stuhl. In der Bedeutung Halbkutsche wurde er um 1800 ins Deutsche übernommen.
[8] Der Ausdruck Captatio benevolentiae (lat. für Erheischen des Wohlwollens) bezeichnet eine seit der Antike gebräuchliche rhetorische Figur.
[9] siehe Teil 1 - Arnsdorf, Kapitel 8