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Hellenika aurea
oder
Griechenlandfahrt 1957

Ich diente als junger Werbeleiter einem Düsseldorfer Fachverlag. Ich sehnte mich nach draußen, in die Ferne. Mein Freund Benni war auch dieser Ansicht, wir wollten das Land der Griechen mit der Seele suchen, meine Mutter schoss Geld hinzu, so konnten wir Fahrkarten kaufen für den Orientexpress Köln-Athen, Holzklasse natürlich. Langsam quälte sich der Zug durch Jugoslawien, man konnte aussteigen und Blumen pflücken. Alte Bäuerinnen kamen ans Abteil und verkauften Slibowitz und Käsestücke. Mit im Abteil ein paar Altsprachler auf dem Wege zu einem Homer-Kongress. Dazu reizende, junge Griechinnen, die in London im Dienst gewesen waren und nach Hause wollten, und sich kringelten über die Aussprache der würdigen Herren, die nur Altgriechisch konnten, nicht das moderne.

1.Mai. Ankunft des Orientexpress in Athen mit stürmischen Begrüßungs- und Abschiedsszenen auf einem Bahnhof, der nicht größer ist als der von Lüneburg. Bald kommt ein Mann mit einem Karren und führt uns zu einem großen Taxi. Mit Irene, der lebhaften Griechin, fahren wir durch einen ungeordneten Verkehr. Kaum ein Mensch auf den breiten Straßen scheint etwas zu tun zu haben, man sitzt vor den Cafés, den Restaurants; da sind Geistliche, die den Bildern des Makarios aufs Haar gleichen, Schuhputzer, die zufrieden aussehen, allenthalben gut gewachsene Frauen. Vom Hammonia-Platz geht’s mit der U-Bahn nach Piräus. Wir erhaschen einen Blick auf die Akropolis. In Piräus sitzen wir am Bahnhof vor einem Café, sind weit und breit die ersten Touristen und werden bestaunt wie die Affen im Duisburger Zoo. Wir wollen nach Ägina, landen aber auf dem falschen Dampfer, und als wir doch auf dem richtigen sitzen, treffen wir einen von seiner Studiengruppe versprengten Geologiestudenten, der uns nach einem schüchternen Versuch in französisch in unverfälschtem Berliner Tonfall anspricht. Bei einem dunstigen und vor Helle flimmernden Meer fahren wir nach Poros, um dort auf den Stühlen am Meer türkischen Kaffee zu trinken. Bald stellt sich ein Hotelbesitzer ein, ehe wir uns recht verständigen, wird unser Gepäck schon weggetragen. Das hindert unseren Geologen nicht daran, den Preis für unser Zimmer von 90 auf 70 Drachmen runterzuhandeln. Der Ort Poros sieht mit seinen weißen verschachtelten Häusern aus wie die Dekoration in einer Operette. Enge Gassen, Treppen, Balkons, Maulesel, Geschäfte auf der Straße. Als wir es abends im Dunklen durchstreifen, könnte jeden Augenblick eine Schöne auf einem Balkon erscheinen und der Verehrer darunter ihr ein Ständchen darbringen. Ein Platzkonzert am Strand zu Ehren des 1.Mai; Blumen auf unserem Tisch, Kahnfahrt zum nahe gelegenen Festland. Vorher streifen wir im Hellen durch die Insel und unser Geologe gibt uns Unterricht über die Entstehung der Insel. Vor lauter Begeisterung nimmt er abends einen Stein mit ins Bett.

Nach dem zur Gewohnheit gewordenen türkischen Kaffee schiffen wir uns auf der Neraida nach Hydra ein und erreichen es in eineinhalb Stunden. Die Sonne strahlt durch eine etwas dunstige Luft auf uns herab, überall ragen Inseln und Teile des Peloponnes aus dem Meer heraus. Hydra taucht vor uns auf mit einem natürlichen Hafen und der an den Berg sich anschmiegenden Stadt. Mit einem Boot werden wir an Land gerudert. Unser Student beginnt mit einigen Männern ein Feilschen um unsere Unterkunft, und es gibt dabei ein langes Palaver. Fast meinen wir, wir sollten verhökert werden. Dann ziehen wir mit dem Studenten und einem Insulaner durch die Gassen und durch ein ausgetrocknetes Flussbett den Berg hinauf. Mit einem Türklopfer melden wir uns an und werden feierlich empfangen. Die gute Stube, ein großer heller Raum, wird unser Quartier. Ein Sofa darin wird schnell ergänzt durch das riesenhafte Ehebett, über dessen Kopfende liebevoll ein Medaillon angebracht ist. Wie wir später feststellen, schlafen unsere Wirtsleute während unseres Aufenthaltes auf dem Fußboden. Touristen sind eben was Besonderes.

Mit unserem Studenten beginnt ein Streifzug durch die Insel, die nicht umsonst von manchem Maler aus dem fernen Europa zum Quartier gemacht wird. Weißgekalkte Häuser, enge Gassen, alte Befestigungsanlagen, dräuende Geschützrohre, Pinienhaine, ein felsiges Ufer und immer wieder das tiefblaue ägäische Meer. Bilder zum Verlieben. Beim ersten Bade schmecken wir das sehr salzige Wasser. Anschließend bringen wir unseren Studenten, einen Wagnerverehrer, zu seinem Dampfer. Als wir abends in unserem Zimmer sind, bekommen wir Besuch von unserer Wirtin, die zwei neugierige Mädchen aus der Nachbarschaft mitbringt. Von dem Wortschwall verstehen wir kaum ein Wort, bekräftigen das Gesagte und rufen damit jeweils große Begeisterung hervor. Mit Hilfe meines Sprachführers erfahren wir schließlich, dass das eine der beiden Mädchen im nächsten Jahr nach Amerika heiratet. Wir sagen Kalinichta und gehen zu Bett.

Mit der bewährten Zeichensprache habe ich heißes Wasser von unserer Wirtin erbeten. Mich schmerzen dicke Stacheln eines Seeigels in der Fußsohle und ich hoffe, sie nach einem heißen Bad heraus zu ziehen. Einige Fischerboote waren an Land gezogen worden und ein Mann arbeitete zusammen mit seiner Frau mit einfachen Werkzeugen an der Reparatur. Alte Vorderlader großen Kalibers, mit denen der Platz einst geschützt wurde, sind in den Strand gerammt und dienen als Schiffspoller. Der Mann gibt uns Wasser zu trinken und schenkt uns seine einzige Apfelsine. Auf dem Heimweg hören wir leisen Gesang und setzen uns auf ein altes Kanonenrohr, zwei klare Mädchenstimmen und eine Männerstimme kommen näher. Ihre Lieder klingen ein wenig orientalisch. Die Stimmen vibrieren, und kein Ton wird lang anhaltend gesungen. In der Abenddämmerung, mit der Mondsichel am Himmel, dem leisen Rauschen des Meeres, breitet der Augenblick seinen Zauber aus, den wir nicht gekannt haben. Die Gruppe, zwei bildhübsche Mädchen und ein junger Mann, kommen singend an uns vorüber und wandern der Ortschaft zu. Wir folgen in einiger Entfernung und lauschen den fremden Tönen. Zum Abend lassen wir uns im Restaurant einen riesigen Krebs servieren, der Ähnlichkeit mit einer großen Spinne hat. Die rötlichen Beine werden mit den Zähnen aufgeknackt und das Fleisch ausgelutscht. Als wir ins Quartier kommen, haben sich dort schon etliche Frauen der Nachbarschaft versammelt, um die Jermannis zu bewundern. Unsere Unterhaltung verläuft ähnlich herzlich und heiter wie gestern. Wir sprechen die griechischen Worte nach und ernten Heiterkeit.

Der Junge im Restaurant am Hafen hat uns in sein Herz geschlossen und übernimmt in schwierigen Angelegenheiten die Rolle des Vermittlers. Kaum hatten wir den Wunsch geäußert, einen Eselsritt zu unternehmen, hat er auch schon das Nötige veranlasst. Um vier Uhr wartet ein Eselstreiber mit zwei Maultieren auf uns. Wir sitzen im Damensitz auf, es wird hier überall so geritten. Wir ziehen durch winkelige Gassen aufwärts und abwärts, bis wir an die Küste kommen und hoch über dem Wasser den Weg entlang reiten. Obgleich der Weg breit genug ist, laufen die Tiere stets dicht am Abgrund, so dass es manchmal beängstigend ist. Dabei eröffnet sich uns ein weiter Blick auf das tiefblaue Meer mit anderen felsigen Inseln und auf das Festland. Wir biegen von der Küste ab und reiten in einer Schlucht entlang, zu beiden Seiten große Felsmassive. Schließlich erreichen wir wieder die Ortschaft und kommen durch die endlosen winkligen Gassen nach Hause. Es ist erstaunlich, wie die Maultiere mit den schweren Reitern steile Partien aufwärts und abwärts bewältigen, wobei ja zeitweise die ganze Last auf den dünnen Vorderbeinen ruht.

Am Abend kündigte eine kleine Wolke Wind an, und dann schlugen die hohen Wellen gegen die Felsen und selbst im geschützten Hafen dümpelten die Schiffe beachtlich. Zum Abschied nahmen wir für unsere Wirtin ein paar Geschenke mit. Irene und Margarita, die jungen Mädchen aus der Nachbarschaft, finden sich wieder ein, unser Wirt kommt dazu und es gibt eine vergnügte Runde. George (das bin ich) und Pennis (das ist Benni) werden noch lange Gesprächsstoff bleiben. Margarita, ein Schalk und schwarzer Teufel, ist ganz aus dem Häuschen und auch die dunkelblonde Irene mit dem deutschen Vater taut auf. Beide Mädchen haben Angst, von den Eltern ertappt zu werden, denn dann gibt es Schläge, wie man uns in deutlicher Zeichensprache verrät. Am Tage unserer Abreise bringt uns die Wirtin zwei Geschenke, eine Krebsschale und eine Languste, beide getrocknet und ohne jeden Fehler. In zweistündiger Fahrt kommen wir mit der Neraida zur Insel Specä. Sie ist wesentlich flacher und viel wohlhabender als Hydra. Die Gassen sind breiter und die Leute besser gekleidet. Neben Zypressen wachsen hier eine Menge Palmen. Auf unserem ersten Streifzug treffen wir auf eine riesenhafte und prunkvolle Internatsschule. Ein englisch sprechender Schüler zeigt uns die großen Anlagen, die Sportplätze, den Park, die Gebäude mit den hohen, an den Wänden bemalten Gängen, die Speisezimmer, Klassenräume. Oberhalb am Berg liegt ein altes griechisches Theater, das für Schulaufführungen wieder aufgebaut ist, und von dem man nicht weiß, was daran antik ist. Wir stehen vor der Wahl, zum Peloponnes überzusetzen und dort die etwas beschwerlichen Landtouren zu den historischen Stätten zu unternehmen oder weiterhin das bequeme Leben auf den Inseln zu genießen.

Vor unserer Dampferfahrt streiften wir durch die Insel Specä, dabei sahen wir eine merkwürdige Küsten- und Gesteinsbildung. Gegen die offene See gelegen, ist das Ufer stark zerklüftet. Der Boden besteht aus einem Stein, der aus vielen kleinen Steinchen, Muscheln und dergleichen zusammengefügt und granithart zusammengepresst ist. Dabei reicht die Schicht, die nach den Muscheln und Steinen zu urteilen einmal Meeresboden gewesen sein muss, einige Meter hoch. Nicht weit von diesem Ufer fanden wir eine Zisterne und die Reste von Befestigungsanlagen aus den Türkenkriegen.

Als gestern Abend Wolken aufgezogen und wir den ersten Regen in Griechenland erlebten, sah selbst die Ägäis trüb aus. Die Insel Ägina haben wir nach der lustigsten Seefahrt unseres Lebens erreicht. In Specä bestiegen wir am Nachmittag die schon vertraute Neraida und ließen uns am Heck nieder. Bald zogen wir unsere Fotoapparate heraus, um Aufnahmen zu machen. Das interessierte eine Gruppe von Marinesoldaten, und bald sind wir von den schwatzenden Jungen umgeben. Da wird Rezina bestellt, dazu Brot, Käse und Quark, und es gibt einen munteren Schmaus. Der Wein löst die Zungen und schmiert die Kehlen, und die Jungs beginnen mit viel Hingabe, ihre griechischen Lieder zu singen, vor allem das herzerweichende Lied vom Jorgos. Zwischendurch wird Rezina getrunken und leicht betütert werden wir in Ägina von Bord gerudert.

Es geht wieder aufwärts mit uns, nachdem unsere Mägen und die Därme sich gestern nicht nett benahmen. Zwieback und Kohle und dicke Decken auf dem Bauch brachten uns auf die Beine. Heute Morgen hatte der Himmel aufgeklart und ein tüchtiger Wind brachte die Ägäis in Bewegung. Die Fischer konnten nicht auslaufen und hockten in den Kneipen. Ihre bunten Schiffe mit den großen Lampen für den nächtlichen Fang dümpeln an den Leinen. Wir waren zeitig aus den Federn gekrochen und bummelten am stürmischen Meer entlang. Ein vorbei ziehender Dampfer wurde tüchtig von Brechern überschüttet. Unser Ziel für den Morgen war der Tempel der Göttin Aphäa auf dem entgegengesetzten Teil der Insel, er rückte uns zuerst fern, weil wir den Omnibus verpassten. Dann mieteten wir uns nach langem Handeln eine Kalesche und haben bei klarem Sonnenschein und frischem Wind eine Fahrt durch die Insel gemacht, die fast überall bebaut ist. An vielen Stellen sehen wir alte Bewässerungsanlagen. Der Tempel liegt an einem Berg in waldreicher Umgebung, zu beiden Seiten mit dem Blick auf das Meer. Er ist gut erhalten und an manchen Stellen restauriert. Wir nehmen ein holländisches Ehepaar mit nach Hause, das dringend den kleinen Säugling in Ägina versorgen muss. Er übt den selten gewordenen Beruf eines Künstlers aus, der Kupferstiche herstellt. Am Nachmittag besichtigen wir bei der Ortschaf Ägina eine andere Tempelanlage, die weit weniger gut erhalten ist.

Wir befinden uns auf der Insel Syros, die zur Gruppe der nördlichen Kykladen gehört. Eigentlich wollten wir nach Mykonos und bestiegen gestern Mittag in dieser Absicht einen Dampfer, einen großen Pott in fürchterlichem Zustand. Vom Touristendeck, auf dem die Leute wie Heringe herumlagen, mit Weib und Kind, ihren Habseligkeiten, und das an ein Auswandererschiff erinnerte, flüchteten wir in die zweite Klasse. Stürmisches Wetter machte dem Schiff, das sich mühsam vorwärts bewegte, zu schaffen. Wir überwinden die ersten Anzeichen der Seekrankheit und steigen nach sechsstündiger Fahrt abends von Bord.
Vor unserer Dampferfahrt wurden wir am Vormittag in Piräus in einem Café deutsch angesprochen. Da saß ein türkischer Artist mit einer blonden Österreicherin seiner Truppe. Vor zwei Jahren hätte er mal in Düsseldorf gastiert und wisse selbst in Duisburg Bescheid. Bald fanden sich andere Gäste, Schiffsreeder, ein hoher Polizeibeamter und andere ein. Es wird Kognak bestellt, politisiert über Gott und die Welt und reichlich angeschlagen finden wir unseren Weg an verschiedenen Trödlern vorbei zu unserem sagenhaften Schiff.
Wir suchten nach einem Hotel und landeten in einer Spelunke am Hafen, die einem Obdachlosenasyl glich. Immerhin waren wir froh, unser Gepäck untergebracht zu haben und fuhren mit der U-Bahn nach Athen, das uns jetzt schon vertrauter vorkam als das erste Mal. Nach einem Bummel durch die Stadt suchten wir nach einem Verkehrsmittel, um unsere Freunde aus dem Zug zu besuchen. Ziellos irrten wir umher, bis uns ein Omnibusschaffner auf einem verwirrenden Weg zu der Haltestelle des Busses nach Kalandri brachte. Von Irene, ihrer Schwester Christa und der Mutter wurden wir mit großer Freude begrüßt und verbringen einen ungetrübt Nachmittag in dem gepflegten Haus mit einem Garten, der bei griechischen Häusern selten zu finden ist. Am frühen Abend fahren wir mit den beiden Mädchen nach Athen, bummeln durch die Straßen, durch die Geschäfte und essen gut. Da Christa zu Hause erwartet wird, verabschiedet sie sich und wir bleiben bis Mitternacht mit Irene zusammen.

Die Stadt überrascht durch ihren großen Hafen, durch ihre geplanten Anlagen und überaus reges Treiben. Auf zwei großen Hügeln thronen je eine katholische und eine orthodoxe Kirche. Zwei Stadteile, die neue Stadt und die alte, lehnen sich an diese Hügel an. Auf treppenförmigen breiten Straßen durchwandern wir den Ort und die Umgebung. Unser stärkster Eindruck im Stadtbild; Ein größerer mit Marmorsteinen gepflasterter Platz, eingefasst von Palmen, einem monumentalen städtischen Gebäude und einigen großen Häusern sowie einem Podium für die Musikkapelle. Samstagabend erleben wir hier den großen Korso. Festlich ausstaffiert bewegen sich Mengen von Menschen auf und nieder, die Mädchen eingehakt und auch die Burschen in Gruppen, die Schüler mit ihren Schülermützen auf dem Kopf. Kaum ein Paar können wir entdecken, wahrscheinlich gilt so etwas schon als öffentliche Verlobung.
Am Sonntagabend wiederholt sich das ganze in noch größerem Rahmen bei den Klängen einer Militärkapelle. Als Fremde fallen wir auf, und manches Mädchen wagt aus sicherem Freundeskreis einen frechen Blick. Ich führe Klage, wie unerreichbar diese tugendsamen und oft sehr schönen Mädchen für uns sind. Gestern fuhren wir mit dem Bus zur Südküste der Insel und fanden in einer Bucht einen menschenleeren Strand. Der Himmel klarte auf und wir verbrachten am Wasser bei strahlendem Sonnenschein einen herrlichen Tag. Da unsere Badehosen im Hotel geblieben waren, stürzten wir uns frei von Textilien ins flimmernde Wasser.

Wir haben Athen ganz gut kennen gelernt. Nach einem Einkaufsbummel fuhren wir gestern zu unseren Freunden nach Kalandri, einem Vorort von Athen. Gestern war für Christa ein wichtiger Tag, denn sie musste sich bei der griechischen Fluggesellschaft vorstellen, bei der sie sich als Stewardess beworben hat. So besichtigten wir mit Irene die Akropolis, höchst beeindruckt von ihren gewaltigen Ausmaßen. Großartig das nahe gelegene Museum, das Plastiken und Reliefs der Akropolis enthält und den Geist der Antike ausstrahlt.

Vor der Universität kamen wir mit Studentinnen ins Gespräch, die zu Französischlehrerinnen ausgebildet werden. Am Nachmittag trafen wir Christa und Irene und spazierten durch den Park im Regierungsviertel, der früher der Garten des Königshauses war. Um 8 Uhr Abends Abschied und Abfahrt vom Hauptbahnhof – morgen früh werden wir in Köln den Zug verlassen.
Und vielleicht glücklich sagen: Hellenika aurea – Griechenland ist schön!