© Copyright by Erinnerungswerkstatt Norderstedt 2004 - 2017
https://www.ewnor.de / http://erinnerungswerkstatt-norderstedt.de
Ausdruck nur als Leseprobe zum persönlichen Gebrauch, weitergehende Nutzung oder Weitergabe in jeglicher Form nur mit schriftlichem Einverständnis der Urheber!
Meine Soldatenzeit 1942 bis 1945 ‒ Kapitel 4, Teil 3: Nachtrag - zeitbezogen

Meine Soldatenzeit 1942 bis 1945

Kapitel 4, Teil 3

Ein notwendiger Nachtrag — zeitbezogen

Ich bin in der Nazi-Zeit groß geworden. Schulzeit von 1930 bis 1939, Lehre von 1939 bis 1942, Angestellter in der Kommunalverwaltung der Gemeinde Garstedt 1942 und anschließend Soldat bis zum bitteren Ende. Ich habe das Dritte Reich also ‒ wenn auch zum Teil als Kind ‒ erlebt. Meine Eltern, insbesondere mein Vater, hatten keine Sympathie für Hitler. Meinen Beitritt zum Jungvolk 1934 musste ich lange verschweigen und meine erste Uniform war deshalb auch sehr unvollständig. Ich war also anfangs nur so etwas wie ein halber Pimpf und fiel bei Appellen auf. Da ich nichts mehr hasste, als aufzufallen, half mir meine Mutter, diesem Zustand abzuhelfen. Weniger aus Überzeugung, als aus Gründen der Anpassung, weil zweckmäßig.

Es geht um die Frage, was wusste man über die Konzentrationslager (KZ). Die Rede von solchen Lagern begann ziemlich früh. Sie galten anfangs als Umerziehungsstätten für ewig Gestrige. Ein ewig Gestriger konnte schon sein, wer nicht den Hitlergruß anwendete. Entscheiden taten das überwiegend Leute, SA-Männer o.ä., die eine große Klappe aber wenig Hirn hatten. Das heißt, man konnte schon wegen Kleinigkeiten in Haft genommen werden. Meist sagte man dazu Schutzhaft, was besagte, dass man die Person zu ihrem eigenen Schutze einsperrte, um sie nicht dem Volkszorn auszusetzen. Die SS, die noch nicht so vordergründig war, setzte sich vor allem aus grobschlächtigen Bauernsöhnen zusammen. Die schwarze Uniform machte sie zu Herrenmenschen! Man muss sich immer wieder wundern, welche immense Verwandlungskraft in einer solchen Uniform steckt! Mit dem Röhm-Putsch wuchs die Bedeutung der SS. Sie löste quasi die Schlägertruppen der SA ab.

Der Röhm-Putsch war ein vorsätzlicher und heimtückischer Mord. Man hätte meines Erachtens die SA-Leute auch alle verhaften und vor ein Gericht stellen können. Aber wie lautete der Anklagegrund? Ein Putschversuch ‒ Landesverrat ‒ wäre höchstens dem Röhm selbst nachzuweisen gewesen, vermute ich. So wurden vollendete Tatsachen geschaffen. Und die Justiz? Sie war auf beiden Augen blind und ließ die Dinge geschehen. Und das Volk? Na ja, solange sie in ihren eigenen Reihen säubern, kann man es wohl geschehen lassen… Und wieder einmal wurde der alte Grundsatz mit Füßen getreten: Wehret den Anfängen! Mit bösen Folgen.

Eines der ersten bekannten Lager befand sich nach der sogenannten Machtübernahme in Glashütte an der Segeberger Chaussee auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei. Heute befindet sich der Baumarkt Plaza auf dem Areal. Dort soll also die SA gewirkt haben. Näheres ist nicht bekannt, dafür war Glashütte ‒ aus Sicht der damaligen Zeit ‒ schon zu weit entfernt. Die mangelnde Mobilität jener Tage ließ das Umfeld von zwei bis drei Kilometern um den Wohnsitz schon zum Ausland werden. Eine Ausnahme bildete Hamburg, weil die Innenstadt relativ schnell und auch preiswert mit der Hochbahn erreicht werden konnte. Nach Barmbek fuhr man allerdings lieber mit dem Fahrrad, das war billiger.

Zu dieser Zeit betreute uns als Lichtableser ein Herr Kruse, ein überzeugter Marxist. Es wurde natürlich nicht das Licht abgelesen sondern der Strom und Gasverbrauch und das geschah monatlich. Herr Kruse besuchte uns also relativ oft und wir konnten ihn als ordentlichen und höflichen Menschen kennen lernen. Er war der Typ, der keiner Seele etwas zuleide tut: Nicht sehr groß, aber rundlich, mit Brille auf der Nase und Gamaschen an den Beinen über der Cordhose. Solche Gamaschen aus Leder waren damals durchaus üblich und ersetzten den wesentlich teureren Langschäfter. Letztere waren Stiefel mit einem langen Schaft, wie sie dann von den uniformierten Kräften der SA und SS pp. getragen wurden. Eine Ledergamasche trug man zu einem normalen Schnürstiefel und sie wurde, weil offen, um die Wade gelegt und mit einer Schnalle verschlossen.

Dieser Herr Kruse verschwand, so nannte man das, eines Tages und man ahnte was los war. Ich hatte später einmal Gelegenheit, ihn darauf anzusprechen und konnte seinen Andeutungen entnehmen, dass man ihn nicht in eine Erholungsstätte gebracht hatte, was diesem redlichen Mann zu schaffen machte. Er wurde dann auch in seiner Tätigkeit abgelöst von einem strengen Parteigänger, Herrn Schmöcker, einem SA-Mann. Ich könnte mir vorstellen, dass der Herr Kruse in Glashütte gelandet war ‒ wenn auch nur für kurze Zeit. Hätte er mir von seinem Aufenthalt erzählt und hätten das Dritte gehört und angezeigt, so wären wir beide sofort verhaftet worden. Absolutes Stillschweigen über solche Vorkommnisse war oberstes Gebot!

Die Tage nach der Machtübernahme waren schon besorgniserregend. Es verschwanden unauffällig manche Leute. Man beglich alte Rechnungen! Es genügte schon, in der Nacht, Ratten kommen meist in der Nacht, forsche Tritte auf der Straße zu hören ‒ wir schliefen unter dem Dach bei offenem Fenster ‒ , um zu vermuten, das man wieder unterwegs war. Man konnte dann erst wieder einschlafen, nachdem alles ruhig schien. Um nicht aufzufallen, hatte Papa sich über den Gastwirt, der seine Wirtschaft Zum ländlichen Verkehr an der Ohechaussee Ecke Schwarzer Weg, später Horst-Wessel-Straße betrieb und den Papa von den Preis-Skaten her kannte, eine schwarz-weiß-rote Fahne geliehen und sie aus dem Dachfenster gehängt. Hakenkreuzfahnen gab es damals noch nicht so üppig und ich glaube, die wollte mein Vater auch nicht.

Wir hatten in Garstedt, damals etwa 3.000 Einwohner, zwei mir bekannte Juden: Den Herrn Strauß aus der sogenannten Siedlung Ost, auch Pfleger-Siedlung genannt, und den Herrn Stern in der Ohechaussee. Die Häuser der Pfleger-Siedlung wurden Anfang der Dreißiger gebaut. Es waren vornehmlich Krankenpfleger der Irrenanstalt Ochsenzoll, die sich zu einer Baugenossenschaft zusammengefunden hatten. Es waren recht ordentliche Häuschen, die da am Langen Kamp und am Kurzen Kamp entstanden. Der Geschäftsführer der Genossenschaft war der Getreidekaufmann Friedrich Lange, der spätere Bürgermeister der Gemeinde Garstedt. Der Herr Strauß war eine recht eckige Persönlichkeit und von Beruf Buchbinder, oder artverwandt. Wenn er später einmal auf der Gemeindeverwaltung erschien, wusste man sofort, dass er etwas zu meckern hatte. Anders der Herr Stern, den ich nur als unauffälligen und höflichen Mann erinnere. Seine Wohnung befand sich in einem Mehrfamilienhaus mit einem größeren Grundstück. Es wohnten dort außerdem die Familien Jensen und Vogt. Nebenan wohnten meine Spielkameraden Hans Eckle und Helmuth Runge. Auch Hermi Jensen und ihre kleine Schwester Ingrid gehörten zur Gruppe und alle spielten auf diesem Grundstück. Nur die beiden Töchter der Sterns wurden von der Mutter, die keine Jüdin war, zurückgehalten, sie wollte ihnen wohl mögliche Auseinandersetzungen ersparen. Dies, obwohl wir Kinder und Jugendlichen damals absolut nicht mit dem Virus Judenhass infiziert waren. Aber man konnte ja nie wissen…

Auch diese beiden Juden verschwanden ab und zu für einige Tage oder Wochen, aber sie tauchten immer wieder auf. Ich hatte während meiner Tätigkeit im Einwohnermeldeamt ‒ es muss 1942 gewesen sein ‒ die Rückmeldung (Ordnung muss sein!) des Herrn Stern entgegenzunehmen und konnte mich nicht erwehren, ihm die Frage zu stellen, so kurz und unauffällig wie möglich: Na, wie war’s? Er nahm mir diese Frage gar nicht übel, aber antwortete natürlich nicht. Nur in seiner Haltung und in seinen Augen konnte ich lesen, dass es ‒ vorsichtig ausgedrückt ‒ nicht angenehm war.

Und dabei hätte ich wirklich gern einmal gewusst, was in diesen Lagern vor sich ging! Man hörte dies und das, aber nichts Genaues drang nach außen. Die Zeiten waren immerhin so, dass es nicht auszuschließen war, selbst einmal wegen einer Unachtsamkeit in einem solchen Lager zu landen. Und da wären Informationen gut, die einem vorenthalten wurden. Es gab Verdachte, aber keiner wusste, was wirklich vorging. Und die Leute kamen ja wieder, äußerlich einwandfrei! Und in die Seelen konnte man nicht schauen.

Der dritte Jude, der mir bekannt war, war der Kollege meines Vaters, Willi Müller, ein stets gut gekleideter sehr höflicher, eleganter und netter Mann. Wir, meine Eltern und ich ‒ damals wohl etwa neun Jahre alt ‒ besuchten die Müllers kurz nach der sogenannten Machtübernahme in ihrer Wohnung in der Ohechaussee (Krämerei Kock). Es war ein Klönschnack ‒ aber wie ich merkte, doch etwas ernsterer Art. Auf jeden Fall verabschiedete man sich sehr innig und meine Eltern erzählten mir, dass Müllers wegen der bestehenden Verhältnisse nach Hamburg ziehen wollten. Man wusste, dass man sich nicht wieder treffen können würde. ‒ Vor einigen Jahren traf ich Hildegard, die Tochter der Müllers, inzwischen verheiratet in Glashütte, und wir kamen auf die Wohnungsfrage zu sprechen. Hildegard konnte sich an die Ohechaussee-Wohnung nicht erinnern, vielmehr hätten sie, also die Familie Müller, den ganzen Krieg über und danach in einer Mietwohnung in der Produktion, Ecke Ochsenzoller Straße/Tannenhofstraße gewohnt! Möglicherweise wussten meine Eltern das und wollten mich nur im Unklaren lassen. Man wusste ja nie, welche dummen Zufälle es gab. Auch während meiner Tätigkeit im Rathaus im Ordnungsamt/Meldeamt ist mir dieser Umstand nicht aufgefallen oder bekannt geworden. Ich nehme an, so war es erwünscht! Man wollte möglichst nicht auffallen.

Da die Juden selbst während des Krieges meines Wissens keine Lebensmittelkarten erhielten, müssen sie von irgendeiner Seite diesbezügliche Hilfe unter der Hand ‒ wie man so sagt, erhalten haben. Heute (2010) ist bekannt, dass die Familie Strauß von dem Bäckermeister Warnke unterstützt wurde.

In einer Berliner IllustrirtenTitelblatt der Ausgabe von 1936Die Berliner Illustrirte Zeitung (BIZ) war eine deutsche illustrierte Wochenzeitschrift. Sie wurde 1891 gegründet, die erste reguläre Ausgabe erschien am 4. Januar 1892. Im Jahr 1894 wurde die Zeitschrift von Leopold Ullstein (Ullstein Verlag) gekauft. Sie war die erste deutsche Massenzeitung. Technische Innovationen, wie der Offsetdruck, die Zeilensetzmaschine oder die Verbilligung der Papierherstellung führten dazu, dass die BIZ zum Preis von damals 10 Pfennig wöchentlich in den Berliner Straßen verkauft wurde. Dies war damals sogar für Arbeiter erschwinglich.Titelblatt der Ausgabe vom 27. August 1936, siehe Wikipedia.org (ohne e) sah ich ‒ es könnte 1934 gewesen sein ‒ ein Foto von dem Herausgeber der Weltbühne, Carl von Ossietzky, in Sträflingskleidung und erkannte, dass allein die Kleidung ausreicht, jemanden als Verbrecher erscheinen zu lassen. In der Beschreibung des Bildes hieß es, dass die Aufnahme in einem Konzentrationslager gemacht worden sei, man sah auch den Stacheldraht, während eine Besichtigung durch das Rote Kreuz stattfand, welches sich um das Wohlergehen der Häftlinge zu kümmern hätte. Alles gar nicht so schlimm, war die Aussage, die das Bild vermitteln sollte.

Die Illustrierten lagen mir als Buch vor, welches in der Buchbinderei der Irren-Anstalt im Rahmen der Beschäftigungstherapie von den Patienten gefertigt worden war und zur allgemeinen Verfügung stand. Mich interessierten in diesen Blättern vor allem die Witz-Zeichnungen von Paul Simmel. Bei der Schmökerei fielen mir natürlich auch andere Artikel ins Auge.

Der Ausdruck KZ wurde oft auch in Verbindung gebracht mit der Zuchthaus-Strafe und wir wussten, dass es in Fuhlsbüttel ein Zuchthaus gab. Die Verhängung schwerer Zuchthausstrafen konnte durchaus den Zeitungen oder dem Rundfunk entnommen werden, das war Absicht ‒  und diente der Abschreckung. Zuchthausstrafen sprachen aber die Gerichte aus, meist auf Zeit ‒ aber KZ-Verurteilungen, gab es die auch? Gar mancher wurde nach Verbüßung seiner Zuchthausstrafe in ein KZ gesteckt, sicherlich ohne Gerichtsurteil! Nichts Genaues weiß man nicht! und darüber sprechen war gefährlich. Und wer wollte schon im Zuchthaus/KZ landen?

Häftlinge aus dem Zuchthaus (KZ?) Fuhlsbüttel habe ich einmal arbeiten sehen auf dem Grundstück des Hamburger (Langenhorner) Polizisten Cordes. Das Grundstück lag/liegt an der Ecke Langenhorner Chaussee/Essener Straße. Es war nur ein kleiner Vorgarten, in dem sich die Häftlinge tummelten. Es musste nämlich, wie ich später hörte und hier sah, alles im Laufschritt abgewickelt werden. Sie trugen Häftlingskleidung, es waren also alle Verbrecher, und hoppelten wie die Karnickel durcheinander. Ich hielt das für wenig sinnvoll, was da geschah. –
Aber bloß nicht stehen bleiben und zusehen!!!

Etwas weiter in der Essener Straße befand sich das HAK-Werk (Hanseatisches Kettenwerk), das etwa 1937 gebaut worden war und in dem ‒ wie wir meinten ‒ Panzerketten hergestellt wurden. Keiner wusste etwas Genaues und wenn, sagte er nichts. Es waren vor allem ehemalige Sozialdemokraten, die zunächst wegen ihrer Einstellung ihre Arbeit verloren hatten, aber nun für die kriegswichtige Produktion dringend gebraucht und eingestellt wurden. Und auch diese hielten dicht! Erst nach dem Kriege erfuhren wir durch unseren Freund Willy Grimberg, der in dem Werk als Vorarbeiter tätig und uk-gestellt war, dass man dort Flak-Munition herstellte und das es unterirdisch eine Schießanlage gab, in der mit 2 cm -Munition probegeschossen wurde ‒ und wir hatten nichts bemerkt!!!

So war es! ‒ Jetzt wurde auch klar, warum in dem anderen Werk, der in der Nähe liegenden MESSAP, Zünder hergestellt wurden! In dieser Fabrik war meine Mutter ab 1943 zwangsverpflichtet und arbeitete in der Kantine. Selbst HJ-Kameraden, die dort tätig waren, ließen nicht erkennen, was man dort produzierte! Die Angst war zu groß. Und trauen konnte man niemandem.

Während des Krieges drang schon einmal durch, dass es Häftlingstransporte, auch Juden,  in den Osten gab. Aber diese dienten nur dem Arbeitseinsatz! Und da die einen an der Front ihre Pflicht erfüllten, mussten die anderen eben die notwendigen Arbeiten ausführen. Logisch ‒ oder? Abgesehen davon hatte jeder im Krieg seine eigenen Sorgen. Dafür hatten Amerikaner und Briten mit ihren mörderischen Luftangriffen reichlich gesorgt.

Heute wird so getan, als hätte annähernd jeder Deutsche wissen müssen, was in den Konzentrationslagern ablief. Je größer die Ahnungslosigkeit, d. h., je jünger der Berichterstatter, umso massiver die Vorwürfe. Wenn man sein Wissen nur aus Berichten schöpft, kann man gut tönen! Das war schon immer so. Wenn man sich diese Darstellungen anhört, muss man fast glauben, es habe in gewissen Zeitfolgen organisierte Führungen der Bevölkerung durch die Konzentrationslager gegeben und jeder hätte die Untaten wahrnehmen können. Der Leser seinerseits möge versichert sein, hätte es solche Führungen tatsächlich gegeben, so wäre er anschließend überzeugt nach Hause gegangen, soeben ein Sanatorium gesehen und verlassen zu haben, mit funktionierenden Duschanlagen und großen Backöfen für die Herstellung von Brot und anderen Backwaren, sowie äußerster Sauberkeit und Ordnung. Die Nationalsozialisten waren wahre Meister in der Täuschung der Bevölkerung! Und nicht nur die wurde hinters Licht geführt! Da gab es ganz andere Persönlichkeiten, die an das Gute der Naziherrschaft glaubten.

Weil man um diese Raffinessen heute mehr denn je weiß, ist es eine Frechheit, jetzt noch die Behauptung aufzustellen, jeder hätte es wissen müssen! Schon die Ahnung hätte ausgereicht, hinter Gittern zu landen, wenn sie behauptet worden wäre.

In einem Krieg gibt es Beteiligte ‒ aber keine Unschuldigen. Das gilt für alle Länder, die am Krieg teilnahmen. Leider gibt es auch immer Sieger und Besiegte und es ist eine Wollust, dem Besiegten immer wieder in die Därme zu treten! Für die Untaten des Herrn Hitler gibt es keine Rechtfertigung! Dies gilt allerdings auch für die Untaten der Herren Stalin, Roosevelt und Churchill. Das sollte einmal gesagt werden dürfen. Das Recht, Wehklagen auszubringen, gilt nicht nur für eine Gruppe der Betroffenen, sondern für alle, denen der Krieg Leid zugefügt hat.

Übrigens: Auch den Herrn Tito sollte man in diesem Zusammenhang nicht vergessen! Da las ich doch vor kurzem im Ostpreußenblatt in einer glaubhaften Leserzuschrift, dass seine Partisanen-Armee Kriegsgefangene bis zum Hals in selbstgegrabene Löcher stellte, diese zuschüttete, so dass ein solches Feld aussah wie ein Kohlkopf-Acker und dann mit pferdebespannten Eggen kreuz und quer darüber fuhrwerkte. Man stelle sich das bitte bildlich vor!!! Die Serben, Albaner und Co. werden einen Heidenspaß dabei gehabt haben! Der Spaßfaktor war vermutlich so hoch, dass niemand die Sache ernst nahm!? Und das ist es: Wir Deutschen handhaben alles zu ernst und dafür hat keiner Verständnis.