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<title>Erinnerungswerkstatt - Norderstedt - Neue Artikel -</title>
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<description>Zeitzeugen in Norderstedt</description>
<language>de-de</language>
<copyright>2004-2025 by H.Kennhöfer (ewnor.de)</copyright>
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<title>Erinnerungswerkstatt Norderstedt.de</title>
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<title>Dietrich Wolters: Vom Autoschlosser zum schwarzen Künstler</title>
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<description>Wie viele Jungen damals in den fünfziger Jahren wollte ich nach der Volksschule eine Ausbildung zum Autoschlosser absolvieren. Es war allerdings nicht einfach, eine Lehrstelle zu finden. Umso glücklicher war ich, als dies gelang, und ich dann zum 1. August 1953 mit 16 Jahren in einem Kfz-Betrieb anfangen konnte zu lernen. Mein Glück währte aber leider nicht lange. Es stellte sich heraus, dass es …
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<title>Ilse Krause: Kriegsbeginn September 1939</title>
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<description>Wir wohnten bereits einige Monate in Krakow am See. Es war an einem Spätsommertag und wir kamen vom Spielen aus dem nahen Wald zurück. Auf den Straßen standen überall Gruppen von Erwachsenen zusammen. Heinz rief mir zu: „Komm schnell, es muss was Schlimmes passiert sein!“ Er witterte eine Sensation, und für so etwas war er immer zu haben. Die Menschen, an denen wir vorbeilaufen …
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<title>Christel Dux: Lehrjahre sind keine Herrenjahre</title>
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<description>Als alle Kochlehrlinge das erste Lehrjahr zu Ende gebracht hatten, waren wir alle froh. Nun waren wir nicht mehr die Letzten im Glied, nein, wir stiegen ein Treppchen auf, und die nächsten Lehrlinge waren nun dran, hereingelegt zu werden. Jeder von uns Lehrlingen wurde am Anfang der Lehre irgendwie verschaukelt …
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<title>Ilse Krause: Der Engel im Kleiderschrank</title>
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<description>Da meine Eltern die Enttäuschung nie ganz überwunden hatten, dass ich ein Mädchen war, kam mein Cousin Heinz als Sohnersatz mit nach Mecklenburg. Meine Eltern bezogen eine Dienstwohnung und Heinz und ich hatten darin ein großes Kinderzimmer. Heinz schloss sehr schnell Freundschaft mit den Jungen des Dorfes, ging mit ihnen angeln und streifte durch die …
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<title>Christel Dux: Meine Freundin Petra</title>
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<description>Ich muss es eingestehen: Ich bin in der sechsten Klasse hängen geblieben und musste sie wiederholen. Dementsprechend kam ich am 1. September 1961 in eine andere Klasse. Nun hieß es, neue Schüler kennenzulernen, was nicht einfach war. Ich als Fremde musste mich nun neu integrieren. Petra nahm mich dann gleich unter ihre Fittiche und lud mich zu sich ein …
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<title>Ilse Krause: Einschulung Ostern 1939</title>
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<description>Ostern 1939 wurde ich in die Volksschule Schanzenstraße eingeschult. Die Rektorin Frau Lange trug immer knöchellange Seidenkleider in den Farben Grau oder Grün, dazu Stiefel, die mit unzähligen kleinen Knöpfen geschlossen wurden. Ihre Haare waren hochgesteckt mit einem Dutt in der Mitte. Schon damals hatte ich das Gefühl, sie stamme aus einem anderen Jahrhundert …
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<title>Christel Dux: Der goldene Osten</title>
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<description>Die Deutsche Demokratische Republik wurde am 7. Oktober 1949 gegründet, nachdem im Mai desselben Jahres, also knapp ein halbes Jahr zuvor, die Gründung der Bundesrepublik Deutschland erfolgt war. Nach Wilhelm Piecks und später Walter Ulbrichts Meinung war zwischen Osten und Westen kein großer Unterschied und dieser kleine Unterschied, den es gab, würde schnel …
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<title>Hartmut Kennhöfer: Von Bananenbauern, Kaffeeröstern und Müllbergen</title>
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<description>Fünf Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs fanden meine Eltern in Hamburg-Langenhorn endlich eine Bleibe für die ganze Familie. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der SS-Kaserne Germania, heute ein Krankenhaus, war im September 1950 von der Nordwestdeutschen Siedlungsgesellschaft mbH eine neue Siedlung entstanden, um die durch den Bombenkrieg …
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<title>Michael Malsch: Das abgelaufene Rezept</title>
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<description>Am Donnerstag, dem 8. Januar 2026, setzte der Professor meiner Frau in der Endoklinik ein neues Hüftgelenk ein. Alles lief prima. Dann stellte er ein Rezept für Thrombosespritzen aus. Am Sonntag, dem 11. Januar 2026, wurde meine Frau entlassen. Als ich sie mitsamt ihren Unterlagen abholte, waren auch das oben erwähnte Rezept und eine einzelne …
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<title>Christel Dux: Reisen in den Westen</title>
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<description>Wir alle drei bekamen 1959 eine Besuchserlaubnis für Tante Ruth und durften offiziell nach Hagen fahren. Papa durfte seine Schwester im Westen besuchen, die sich zwei Jahre zuvor aus der DDR verdrückt hatte. Da hatte irgendjemand bei der Passstelle wohl nicht aufgepasst. Eine ganze Familie in den Westen zu lassen, das gab es gar nicht …
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<title>Christel Dux: Tante Ruth verdrückt sich</title>
<link>https://ewnor.de/cd/1704_cd.php</link>
<description>Im Jahre 1957 gab es wieder einmal ein Geheimnis in der Familie, dem ich auf den Grund gehen wollte. Sollte sich jemand so merkwürdig anders verhalten als normal wusste ich, eine Flucht stand bevor. So habe ich es dann auch erforscht. Damals wohnten wir noch in Karlshorst und jeden Mittwoch fuhr Mutti nach Köpenick zu Tante …
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<title>Renate Krohn: Ein Herz für brandverletzte Kinder</title>
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<description>Der Sohn meiner Freundin hatte auf einem Faschingsgeburtstag lebensbedrohliche Verbrennungen erlitten, weil sein Batman-Kostüm schlagartig in Brand geriet, als es die Geburtstagskerze streifte. Durch dieses Unglück kam meine Freundin mit dem Verein Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. in Verbindung …
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<title>Hartmut Kennhöfer: Alle Jahre wieder …</title>
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<description>Pünktlich kurz nach Weihnachten entbrennt die altbekannte Debatte: Böllerverbot, ja oder nein? Dabei hätte man bereits am Anfang des Jahres darüber entscheiden können, wenn man denn gewollt hätte. Jetzt ist es zu spät, die Lager sind voll und das Feuerwerk will verkauft werden, um den Händlern zum Jahresende noch einen Riesengewinn …
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<title>Christel Dux: Stacheldraht und Mauerbau – Berlin 13. August 1961</title>
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<description>Die erste Woche nach dem Bau der Mauer war nun um. Meine Mutter arbeitete in West-Berlin in einer Näherei in der Alexandrinenstraße. Dort holte ich sie öfters freitags ab. So auch an dem Freitag vor dem Mauerbau. Wir Menschen spürten überhaupt nichts Ungewöhnliches, weder Ansammlungen von Soldaten oder eine Zunahme von Soldaten im Stadtbild, es schien alles wie immer …
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<title>Wolfram Statmann: Sehnsucht – Bitte melde dich</title>
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<description>Auch diese Aktion Mitte der 1990er Jahre hielt man in meiner Ursprungsfamilie für angemessen und korrekt. Weiterhin blind gegenüber den tatsächlichen Verhältnissen in dieser Familie lebte ich mein unabhängiges Leben. Das verlief in jeder Beziehung wunschgemäß. Es gab Abenteuer. Jetzt übte ich einen anderen Beruf aus …
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<title>Christel Dux: Spätheimkehrer aus russischer Kriegsgefangenschaft</title>
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<description>Gerda war eine Schwester meiner Oma, und Alex war ihr Mann. Alex war in russischer Kriegsgefangenschaft und kam erst 1952 wieder nach Hause. Tante Gerda wohnte und arbeitete in Kreuzberg. Onkel Alex war ein Altkommunist, und dementsprechend gefährlich war auch sein Leben während der Nazi-Zeit. Am Tag des Reichstagsbrandes am 23. Februar 1933 oder …
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<title>Wolfram Statmann: Mein selbstbestimmtes Leben</title>
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<description>Während ich mein Leben ohne die Familie fröhlich und erfolgreich lebte, arbeitete ich zunächst noch als Angestellter. Das ging jahrelang gut. Bis, ja, bis eines Tages Mutter wieder aktiv wurde. Die Anzeichen waren für mich erst nebensächlich, weil ich mit dem Tagesgeschäft zu tun hatte. Unter anderem war ich sachverständiger …
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<title>Christel Dux: Brennholz für Kartoffelschalen</title>
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<description>Im August 1954 war es soweit, wir konnten unsere provisorische Bleibe in der Laube von Frau N. verlassen und nach Karlshorst in die Cäsarstraße 1 umziehen. Das war ein total neuer Block, der an ein altes Haus angebaut war. Die Straße war abgelegen und ruhig. Es fuhr kaum mal ein Auto, oft sah man den ganzen Tag keins, ab und an kam mal ein …
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<title>Wolfram Statmann: Flucht aus den Fängen der Familie</title>
<link>https://ewnor.de/wst/1689_wst.php</link>
<description>Mutter hatte mich mit Verrat zum Militärdienst gezwungen. Ich sollte Disziplin und Gehorsam lernen, ihr gehorchen, um dann als Hilfsarbeiter im betreuten Wohnen untergebracht zu werden. Das ging nach hinten los, weil sie mir durch den Hinauswurf aus der Familie familiäre Freiheit gewährte, und diese benötigte ich dringend. Ohne den täglichen …
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<title>Christel Dux: Der letzte Weihnachtsmann</title>
<link>https://ewnor.de/cd/1697_cd.php</link>
<description>Meine Mutter war immer der Meinung, ich wäre unartig. Als der Weihnachtsmann kam und fragte, ob ich auch artig war, sagte sie immer „Na, na so“. Ich weiß bis heute nicht, was unartig an mir war, aber gelobt hat sie mich nie und Drücken und Küsschen gab es auch nicht. Gut, ich machte alle Spielsachen, die ich bekam, gleich kaputt …
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