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Meine Soldatenzeit 1942 bis 1945 ‒ Kapitel 2, Teil 6: Meister der Tarnung

Meine Soldatenzeit 1942 bis 1945

Kapitel 2, Teil 6

Meister der Tarnung

Ohne dass wir etwas gemerkt hatten – der Russe war Meister in der Tarnung! – hatte sich der Russe auf seinen Angriff vorbereitet. Am nächsten Morgen ging es los. Aber wie! Von überall her schossen Granaten auf die deutschen Stellungen. Meist waren es Panzerabwehrgeschütze, die der Russe mit normaler Munition einsetzte. Sie waren nicht sehr groß, aber handlich und wirkungsvoll. Unsere Artillerie hielt dagegen und die Fetzen flogen! Vor uns machte ein Kalb Salto, als in der Nähe ein Einschlag erfolgte. Das Tier war natürlich sofort tot. Es muss sich zwischen die Fronten verirrt haben. Ein russischer Soldat hatte sich verwundet und war in einen Trichter geflüchtet. Wir machten ihm klar, dass es für ihn besser sei, in volle Deckung zu gehen.

Als wieder etwas Ruhe eingekehrt war, konnten wir sehen, wo überall die Geschütze standen. Sogar in den Bäumen hatte man Plattformen angebracht, auf denen leichte Kanonen (Ratsch-BummDie 76-mm-Divisionskanone M1942 (SiS-3) (russisch 76-мм дивизионная пушка обр. 1942 г. (ЗиС-3)), in der Literatur auf Grund anderer Transkription ZiS-3, war eine sowjetische Feldkanone mit einem Kaliber von 76,2 mm, die während des Zweiten Weltkriegs verwendet wurde.Siehe Wikipedia.org, die russische Divisionskanone M1942) standen. Durch den Artilleriebeschuss war die Tarnung abgefallen.

Nur bei der Nachbargruppe war der Feind eingesickert. Drei oder vier Russen hatten sich in das Deckungsloch zurückgezogen und kamen auch auf Anruf nicht heraus. Also warfen wir Handgranaten. Mit leichten Verwundungen verließen sie dann das Loch und ließen sich nach hinten bringen. Alle konnten laufen!

Wir sammelten uns auf Befehl am Waldeseingang. Ich warf noch einen Blick in einen der Nachbarbunker, der besonders geräumig war Er war verlassen. Der Graben zum Deckungsloch war sehr lang, weil die Baumdeckung erst spät begann. Plötzlich machte Iwan wieder Lärm und schoss wie doll. Als ich den Laufgraben hinunter kroch, blieb ich mit meinen Magazintaschen hängen. Es kostete mich ziemliche Anstrengungen, mich unter Feindeinsicht zu befreien und in Sicherheit zu bringen.

Dort unten im Deckungsgraben suchte ich Schutz in einem Fuchsloch (eine gegrabene Vertiefung in  der Frontseite des Deckungsgrabens). Diese Stelle erschien mir sicherer als der gleich nebenan liegende kleine Bunker, der noch ungemütlicher war als meiner. Der Deckungsgraben hatte nur eine geringe Tiefe von 60/70 cm; im Stehen bot er keinen ausreichenden Schutz, obwohl die Rückseite,  bedingt durch den Anstieg des Geländes,  höher war, etwa mannshoch. Dort stand denn auch der vorgeschobene Beobachter der hinter uns liegenden Werfer-Batterie und leitete das Feuer seiner Granatwerfer. Er tat das so temperamentvoll, dass ich ihm schon zurief, auf etwas mehr Schutz zu achten. Seine Hampelei muss auch der Iwan wahrgenommen habe, denn plötzlich schlug neben ihm eine kleine Granate ein. Sie ging in die hintere Böschung und explodierte dort. Natürlich merkte er, dass es ihn erwischt hatte und mit den Worten ich glaube, ich bin tot sprang er aus dem Graben und rannte wie ein Besessener in Richtung seiner Leute. Dadurch, dass er zwischen dem Einschlag und mir stand, blieb ich zum Glück unverletzt. 20 cm weiter nach links, und das Geschoss hätte ihn durchbohrt. Ich war froh, dass der Hampelmann mich verlassen hatte. Hätte er gleich für ausreichende Deckung gesorgt, wäre die Sache so nicht abgelaufen. Gott sei Dank war unser Kamerad Walter Drews nicht als Vorgeschobener Beobachter seiner Werfereinheit eingeteilt worden. Aber der hätte sich nicht so blöd benommen.

Endlich ‒  es muss so gegen Mittag gewesen sein ‒  war alles vorbei. Ein regelrechter Angriff kann das nicht gewesen sein, denn wir haben nur sehr vereinzelt russische Soldaten gesehen. Vielleicht war das eine Art Stoßtruppunternehmen. Ausfälle hatten wir in unserer Einheit ‒  soweit ich das wahrnehmen konnte ‒  keine. Der Chef blies nun zum Rückzug und wir verließen ungeordnet das Waldstück. Unser Marsch führte uns in eine Art Auffangstellung, die von deutscher Seite angelegt worden war. Es war ein lang gestreckter Hang, in dem auf halber Höhe quer der Schützengraben verlief. Wir stellten uns schon vor, wie der Russe uns dort unter Feuer nahm. Ein unbeobachtetes Fortkommen aus dieser Stellung war so gut wie nicht möglich.

Oberleutnant Tänzer beauftragte Werner Storm und mich, ganz nach oben auf die Höhe zu gehen, um dort alles besser beobachten zu können. Also ganz geheuer schien ihm diese Anlage auch nicht zu sein. Sollte es dem Russen z. B. gelingen, die Grabenanlage zu umgehen, könnte er uns von oben fertig machen. Dort oben war das Gelände wieder ganz eben, ja wir fanden dort sogar Sportanlagen vor und direkt am Abbruch befand sich eine Art überdachter Beobachtungsstand. Wir guckten uns erst einmal die Gegend an, um reagieren zu können, falls sich etwas tat. Und es tat sich was!

Plötzlich hörten wir den Abschuss einer StalinorgelKatjuscha (russ. "Катюша") ist die russische Bezeichnung für einen sowjetischen Mehrfachraketenwerfer, der im Zweiten Weltkrieg entwickelt und eingesetzt wurde. Die Bezeichnung geht auf das zu jener Zeit entstandene und bis heute bekannte Lied Katjuscha zurück. Die Übersetzung des russischen Sammelbegriffs war Gardewerfer, von deutscher Seite wurde die Waffe Stalinorgel genannt, da die Anordnung der Raketen an eine Orgel erinnert und beim Start ein charakteristisches pfeifendes Geräusch erzeugt wurde.Siehe Wikipedia.org und deren Geschosse schlugen direkt bei uns ein! Wir hatten natürlich sofort volle Deckung genommen und der Spuk war schnell vorbei. Werner und ich hatten uns eine solche Salve viel schlimmer vorgestellt. Natürlich sausten Blechstücke vorbei, aber kein Splitter, was unangenehmer gewesen wäre.

Mit der Niederlassung in der neuen Stellung wurde es nichts. Durch den einzigen Graben, durch den auch wir hier heraufgekommen waren, wurde die ganze Einheit nach oben abgezogen. Nur der Chef hatte wohl noch einen anderen Weg gefunden, etwas weiter weg von uns. Nun kam er angelaufen und gab uns zu verstehen, auch mit der ganzen Einheit abzuhauen. Der Russe hatte die Umgehung eingeleitet und war hinter uns. Beschuss fand nicht statt und wir eilten ins Tal. Dort unten ging es dann in geordneten Bahnen weiter.

Das Wetter hatte sich inzwischen gebessert und unser Marsch gestaltete sich mehr als eine Art angenehmer Spaziergang. Unangenehm war nur, dass der Tross nicht folgen konnte. Wir hatten dadurch etwa zwei Tage lang keine Verpflegung. Wir suchten in unserem Brotbeutel nach Reserven und in der Natur Essbares, wie z. B. Beeren. Angenehm war das wiederum nicht. Soweit ich mich erinnere, landeten wir in einem, schönen Hochwald und ließen uns dort nieder. Auch unser Kommandeur, Hauptmann Kampf, hatte dort seine Zelte aufgeschlagen. Man machte sich Gedanken über das Verbleiben der Truppenteile. Es war durch den Russen-Vorstoß anscheinend vieles durcheinander geraten.

Nach Einbruch der Dunkelheit, es mag fast gegen Mitternacht gewesen sein, bekam meine Gruppe den Auftrag, nach einer bestimmten Einheit zu suchen. Wir machten uns sofort auf, denn viel Zeit blieb uns nicht, weil um eine festgelegte Uhrzeit unsere Artillerie den Beschuss aufnehmen würde. Da durften wir nicht hineingeraten. Wir hatten Karte und Taschenlampe mit, um uns zu Recht zu finden. Trotzdem war es schwierig; denn wir kannten das Gelände ja nicht. Ein Waldstück hielt unseren Marsch auf. Es ging nur ein Weg rechts ab. Rechter Hand lag ein größerer Bauernhof. Auf dessen Vorhof musste der Russe schon gewesen sein, denn es waren lauter runde Deckungslöcher zu erkennen, typisch Iwan! Also mussten wir besonders vorsichtig sein. Vor uns der Wald, rechts der Hof. Aus dem Waldstück ertönte plötzlich ein herzzerreißender Ruf: Ka-me-rad! und wir hörten, wie ein metallischer Gegenstand gegen Metall schlug. Natürlich drangen wir nicht in den Wald vor! Das hätte verhängnisvoll werden können. Gerufen hatte ganz offensichtlich kein deutscher Soldat! Dessen waren wir absolut sicher.

Auftragsgemäß hätten wir uns nun nach rechts in den hinter dem Bauernhof verlaufenden Weg begeben sollen, doch lag dieser unter periodischem Beschuss. Alle 30 Sekunden ging eine Salve direkt auf den Weg nieder! Wir überlegten, wie wir den Hof umgehen könnten - und die Zeit lief! In gut einem Kilometer Entfernung sollten wir möglicherweise auf die gesuchte Einheit treffen,  aber wie sollten wir in der vorgegebenen Zeit dahin kommen? In der Richtung, in der wir suchen sollten, war absolut nichts zu hören und wahrzunehmen, was auf die Anwesenheit einer deutschen Einheit hätte schließen lassen. Da wir den Weg nicht benutzen konnten, hätten wir augenscheinlich Zäune überwinden müssen und das kostet Zeit, zumal wir nicht wussten, was uns noch erwartete. Jeden Moment konnte die Deutsche Artillerie losdonnern. Also entschied ich: Rückmarsch!

Angekommen musste ich die Pleite eingestehen und das kam gar nicht gut an! Versteckt hörte ich schon etwas von Nachspiel und musste mich auf alles vorbereiten. Es kam aber gar nichts! Was war geschehen? Der ritterkreuzgeile Hauptmann Kampf – seine Gelüste waren hinlänglich bekannt – hatte sich vermutlich aufgemacht und war mit seinen Offizieren trotz Warnung regelrecht in das beschriebene Feuer hineingeraten! Ein Granatsplitter traf ihn so unglücklich, dass er zwei Tage später an der erlittenen Verwundung starb. Dort, wo wir einschließlich des Regimentsstabs lagerten, gab es keinen Artillerieeinschlag. Ich habe nicht einen Schuss gehört.

Warum wollte er auch nicht hören. Mit seiner Verwundung wurde er,  als wir unseren Marsch fortsetzten,  auf einer Krankentrage getragen, bis er dann starb. Ich habe noch sein wachsbleiches Gesicht gesehen. Mir ist absolut nichts passiert. Was mit der gesuchten Einheit geschehen ist, weiß ich nicht, bin aber absolut sicher, dass sie sich angefunden hat und die ganze Aufregung umsonst gewesen ist. Blinder Eifer schadet nur.

Wir zogen also weiter durch Wald und Flur, grobe Richtung Ostsee. Am späten Nachmittag trafen wir auf eine Landsergruppe, die sich an einem Wegeknick niedergelassen hatte. Es waren sogar alte Bekannte. Ich traf dort meinen Ausbildungsunteroffizier Schubauer und meinen Nachbarn von zu Hause, Walter Timm. Natürlich wechselten wir einige Begrüßungsworte und freuten uns über das Wiedersehen.

Kurz vor Mitternacht, das ist eigentlich immer die Zeit für solche Einsätze, erhielt ich den Auftrag, mit meiner Gruppe auf Spähtrupp zu gehen. Wir sollten erkunden, wo der Russe ist. Nach einigen 100 Metern im Kusselgelände bemerkten wir eine entgegenkommende Menschengruppe. Pssst! hieß es da für uns, nur nicht bemerken lassen! Dann hörten wir deutsche Worte und ich erkannte an der Stimme Walter Timm! Wir gaben uns keinesfalls zu erkennen und ließen die Gruppe in etwa 5 bis 10 Metern an uns in Richtung Wald vorübergehen. Was wäre geschehen, wenn wir uns gemeldet hätten und die hätten falsch reagiert? Die waren nämlich so sehr ins Gespräch vertieft, dass man nicht abschätzen konnte, wie sie sich bei Anruf verhalten würden.

Nach dem Krieg habe ich Walter von dieser Begegnung erzählt; er hatte uns nicht bemerkt! Wir kamen auf unserem Spähtrupp endlich an Bahnschienen und schätzten ab, ob hier noch Verkehr stattfand oder stattgefunden hatte. Rost oder nicht Rost, das war hier die Frage. Die Schienen verliefen direkt an einem Waldrand und zur anderen Seite hin öffnete sich das Gelände. Wir erkannten in der Dunkelheit eine lang gestreckte Wiese mit Heuhaufen und dahinter, in schätzungsweise 400 bis 500 Metern, offensichtlich Häuser.

Es brannte dort nämlich ein größeres Feuer und bei genauem Hinhören konnte man einwandfrei Russen dort ausmachen. Plötzlich löste sich aus dem uns am nächsten stehenden, knapp 100 m entfernten Heuhaufen eine Person und entfernte sich eiligst in Richtung der Häuser. Möglicherweise ein russischer Posten, dem es zu heiß geworden war oder der sich verpflichtet fühlte, unsere Anwesenheit zu melden. Egal, wir hatten die Russen gefunden und traten den Rückweg an. Auf den Laufenden zu schießen, wäre unsinnig gewesen; es hätte uns vorzeitig verraten und getroffen hätten wir bei der Dunkelheit doch nicht.

Wir marschierten mit unserer Einheit in die stockdunkle Nacht auf einem Feldweg, beidseitig Bewuchs. Man konnte nicht abschätzen, worauf man stieß: Freund oder Feind. Da befahl unser Chef: Sturmgewehre nach vorn! und die beiden Sturmgewehrinhaber ‒  der eine war ich ‒  setzten sich an die Spitze, während die Einheit etwa 20 Meter Abstand hielt. Da starrten wir nun in die Dunkelheit, um vielleicht doch noch etwas zu erkennen, was uns Anhalt geben könnte. Es war einfach nichts da, nur Dunkelheit!

Nach einigen 100 Metern, als die Stellen, die dem Kompanieführer Tänzer verdächtig erschienen, überwunden waren, wurde die alte Ordnung wieder hergestellt und unsere Anspannung wich. Es ist ein urkomisches Gefühl, auf eine ‒ und sei sie auch nur angenommen ‒  Gefahr zuzulaufen. Wenn von da vorn aus der Dunkelheit plötzlich Feuer ausgelöst wird, wohin trifft es dich? In die Beine, in den Bauch (schlimm!), in die Brust (schlimmer), in den Kopf (Birne)? So schnell kann sich keiner hinlegen, dass es ihn nicht erwischt. Doch vorbei ist der Spuk!! Die Einheit erreichte einen Hochwald mit Unterwuchs (Kusseln) und dort erfuhren wir, dass man der Kompanie einige Tage Ruhe verordnet hatte.

Etwas ganz Neues! Da baute jede Gruppe ihr Nest. Ein Dach brauchten wir nicht, das Wetter war gut, wir schrieben vermutlich Mitte September 1944. Wir mussten uns nur um die Verpflegung kümmern. Und das war gar nicht so einfach. Bei einer anderen Gruppe bot man mir einen Pfannkuchen an; hergestellt aus den unzureichenden Zutaten Mehl und Wasser, keine Eier. Der bekam mir überhaupt nicht. Mein Magen spielte total verrückt. Hinzu kam noch, dass man mir mein Kochgeschirr stibitzt hatte. Ausgerechnet das Kochgeschirr, die wichtigste Waffe des Soldaten neben dem Gewehr! Irgendjemand wird mich bei der Wiederbeschaffung eines solchen wohlwollend unterstützt haben, letztendlich hatte ich wieder eines.

In dem Stück mit dem dichteren Wald nebenan hatten sich vermutlich lettische oder estländische Flüchtlinge häuslich niedergelassen. Die hatten etliches Viehzeug bei sich. Bei Nacht und Nebel verließen sie uns. Vielleicht war ihnen die Nähe zu Soldaten unangenehm, obwohl bestimmt keine Übergriffe vorgekommen wären. Sie befürchteten wohl, dass sie zwischen die Fronten geraten könnten. Wir nahmen natürlich am nächsten Tag das Lager in Augenschein und fanden in einem Stall ein Ferkel, putzmunter! Das wurde natürlich sofort requiriert,  es war ja kein Eigner mehr da.

Der Stall war ein Erdloch, mit Astwerk und Erde abgedeckt und nach vorn hin mit senkrecht in den Boden gesteckten Hölzern gesichert; zwischen jedem Holz befand sich ein Zwischenraum, wie bei einem Gatter. Außerdem fanden wir Eier und am Abend holten wir uns Hühner von den Bäumen, die dort schlafen wollten.

Ein größerer Topf wurde aufgetrieben und das geschlachtete und gesäuberte Ferkel hineingesetzt. Liegen konnte es darin nicht, dafür war es zu groß. Es gab also Spanferkel. Ich weiß nicht, ob ich davon gegessen habe; das war nicht so meine Sache.

Der Weitermarsch kam Gott sei Dank! Denn man überlegte sich nämlich bereits, uns Exerzierübungen machen zu lassen, damit wir nicht einrosteten. Zu viel Ruhe bekäme den Soldaten nicht! Hier stieß noch ein junger Leutnant zu uns, der einige Zeit bei uns blieb. Wir erreichten eine Landstraße entlang der Ostsee, etwa 30 –50 km nördlich von Riga, und wurden dort auf LKWs verladen.