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U-Boot und Seekrieg, 1939 bis 1945

U-Boot-Krieg
Seekrieg
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Seekrieg
U-Boot-Krieg

U - 480 (Förster)

U 480 war ein deutsches U-Boot vom Typ VII C, das im Zweiten Weltkrieg von der Kriegsmarine eingesetzt wurde. Es gilt als das erste Tarnkappen-U-Boot der Welt.

Der Auftrag für das Boot wurde am 10. April 1941 an die Deutsche Werke in Kiel vergeben. Die Kiellegung erfolgte am 8. Dezember 1942, der Stapellauf am 14. August 1943. Die Indienststellung unter Oberleutnant zur See Hans-Joachim Förster fand am 6. Oktober 1943 statt.

Zu den technischen Besonderheiten von U 480 zählten die erstmalige Beschichtung der Außenhaut mit Gummimatten (Deckname Alberich, nach der gleichnamigen Figur mit Tarnkappe aus dem Nibelungenlied), der Schnorchel, wodurch das Boot auch getaucht mit Dieselmaschinen fahren konnte, sowie neue akustische T-5-Torpedos vom Typ Zaunkönig. Das Besondere an der Außenhaut bestand in zahllosen Löchern auf der Innenseite der Gummimatten, durch die ASDIC-Ortungssignale nahezu vollständig absorbiert und so die für eine Ortung notwendige Signalreflexion verhindert wurde.

Die Besatzung von U 480 führte vom 6. Oktober 1943 bis 31. Mai 1944 Ausbildungsfahrten bei der 5. Flottille durch.

Die erste Feindfahrt von Arendal aus vom 7. Juni bis 7. Juli 1944 bei der 9. Flottille erbrachte keine Erfolge.

Die zweite Feindfahrt erfolgte von Brest aus vom 3. August bis zum 4. Oktober 1944, ebenfalls bei der 9. Flottille. Am 21. August 1944 versenkte U 480 die kanadische Korvette HMCS Alberni (♁Lage ) mit 925 ts, einen Tag später den britischen Minensucher HMS Loyalty (♁Lage ) mit 850 ts. Noch einen Tag später folgte das britische Schiff Fort Yale (♁Lage ) mit 7134 BRT aus dem Konvoi ETC 72. Am 25. August 1944 versenkte das Boot das britische Schiff Orminster mit 5.712 BRT. Der Kommandant wurde hierfür mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

Die dritte und letzte Feindfahrt von Trondheim aus vom 6. Januar bis 20. Februar 1945 bei der 11. Flottille verlief ohne weitere Erfolge.

Am 13. Juni 1944 erlebte U 480 einen Angriff durch ein alliiertes Flugboot vom Typ Catalina, konnte die feindliche Maschine jedoch abschießen.

Zwischen dem 29. Januar und dem 20. Februar 1945 sank U 480 im Ärmelkanal, 13 Seemeilen südwestlich der Isle of Wight, im geheimen Minenfeld Brazier D2. Kommandant Förster hatte sich auf derselben Versorgungsstrecke der Alliierten nach Cherbourg, auf der er bereits im Jahr zuvor die vier Schiffe der Royal Navy hatte versenken können, gewähnt, und sich mit U 480 an einer Markierungsboje auf die Lauer gelegt. In der Zwischenzeit hatten die Alliierten die Route jedoch über Portsmouth geleitet, die Bojen aber an ihrem Platz belassen und dort Seeminen ausgelegt. Eine dieser Minen zerriss das Heck von U 480. Das Wrack wurde 1998 durch Zufall entdeckt.

Alle 48 Mann an Bord kamen ums Leben. Einzig der Rudergänger Horst Rösner überlebte, da er für einen Lehrgang in Norwegen geblieben war. Zunächst wollte auch er mit in See stechen; als er jedoch erfuhr, dass während des Werftaufenthaltes zwei Frauen an Bord des U-Bootes gewesen waren, entschied sich der abergläubische Seemann für die Lehrgangsteilnahme. Horst Rösner verstarb am 7. Juli 2009.

Quelle: Wikipedia.de
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Thema: U-Boot- und Seekrieg von 1939 bis 1945

Die Zeit der großen Seeschlachten war vorbei, deutsche Kriegsschiffe wurden nach dem sogenannten Fleet-in-being-Konzept eingesetzt. Ihre bloße Anwesenheit wurde zur Bedrohung der alliierten Geleitzüge. Im U-Boot-Krieg der Kriegsmarine 1939 bis 1945 kamen insgesamt 863 von 1162 gebauten Booten zum Kampfeinsatz. 784 Boote gingen verloren. Über 30.000 der über 40.000 U-Boot-Fahrer starben. An Bord der von deutschen U-Booten versenkten 2882 Handelsschiffe und 175 Kriegsschiffe starben über 30.000 Menschen.

 Hinweis:  Alle in diesen Zeitzeugenberichten wiedergegebenen Bilder, Kriegstagebücher und Texte sollen der staatsbürgerlichen Aufklärung, nicht aber der Glorifizierung oder Verherrlichung von Kriegshandlungen, oder gar der Taten des verbrecherischen NS-Regimes dienen. Sie wurden hier ausschließlich zur Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens des dritten Reichs und seiner Geschichte veröffentlicht. Deshalb haben wir die Bilder nicht zensiert, unkenntlich gemacht oder Bereiche aus den Bildern ausgeschnitten, wie zum Beispiel die Abzeichen, Symbole oder Darstellungen des dritten Reiches (Hakenkreuz, SS-Ruhnen o.ä.).

Hier finden Sie den Augenzeugenbericht vom Untergang des deutschen Kriegsschiffs »Admiral Graf Spee«, Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Schlachtschiffes »Tirpitz«, den Zeitzeugenbericht des Funkers auf dem Unterseeboot U-466 und historische Kriegstagebücher aus dieser Zeit.

Zu diesem Thema gibt es insgesamt 25 Zeitzeugenberichte.

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