Lexikon der alten Wörter und Begriffe (Archaismen)

H: von Hackepeter bis Hühnerklein

Mett (von niederdeutsch Mett für [gehacktes] Schweinefleisch ohne Speck bzw. altsächsisch meti für Speise), Mettgut (eine Norddeutsche Bezeichnung) oder Hackepeter (20. Jahrhundert, norddeutsch, berlinerisch, ostmitteldeutsch) ist Hackfleisch vom Schwein, das meistens fertig gewürzt (mit Salz und Pfeffer, regional auch mit Knoblauch oder Kümmel) angeboten und roh verzehrt wird; ihm dürfen auch Zwiebeln beigefügt sein (dann Zwiebelmett genannt).


Begriff für einen älteren Junggesellen, Junggesellen aus überzeugung oder Sonderling (wird heute mit Single übersetzt). Ein Hagestolz kann auch ein Misogamist sein, der die Ehe hasst oder einer Ehe abgeneigt ist.
Der Begriff setzt sich aus hag, einem mit Hecke umfriedeten Bereich und mhd. stalt (stolz) zusammen, das nicht mit hochmütig, sondern mit Gestalt zu übersetzten ist.


Hahnenkammfrisur
Hahnenkammfrisur in der Nachkriegszeit
Frisur, die nach dem Zweiten Weltkrieg modern wurde. Die Haupthaarlocke wurde im Regelfall seitlich am Kopf abgeteilt, in die Höhe gezogen und mit einem Kamm eingeschlagen. Haarklammern sorgten für die Festigkeit der Frisur. Die seitlichen Haarlängen wurden oft zu Zöpfen geflochten,


Das Wort Hain entstand im 14. Jahrhundert aus mittelhochdeutsch Hagen für gehegter Wald, als eine Variante von Hag (vgl. Hainbuche/Hagebuche) und gilt in dieser Bedeutung heute als veraltet. Es wird heute primär im Sinne Wäldchen, Baumgruppe verwendet, also für einen kleinen Wald oder ein Gehölz. Quelle:Wikipedia.de


Halbstarker ist ein Ausdruck aus dem deutschsprachigen Raum, der in den 1950er Jahren, umgangssprachlich abwertend, vor allem in den Medien für aggressiv auftretende Jugendliche – meist männlich und aus der Arbeiterklasse stammend – geprägt wurde. Mit dem Begriff wurden u. a. Rowdytum und Krawalle, aber auch ein bestimmtes, von Rock 'n' Roll beeinflusstes Äußeres assoziiert. Zeitweise bezeichnete man damit auch (männliche) Jugendliche generell. Halbstarke unterschieden sich von den Exis deutlich durch ihre Kleidung (schwarze Lederjacke), Frisur (Elvistolle) und ihr Auftreten (Agrssiv und laut, zeitweise mit Fahrradketten bewaffnet). Die Subkultur wurde wesentlich durch Filme mit Marlon Brando, James Dean, Horst Buchholz und Karin Baal beeinflusst.


Halskrausen wurden von Angehörigen des weltlichen und kirchlichen Adels im Europa des Spätmittelalters getragen. Sie waren weiß, quer gefaltet und teilweise ausladend.


Hammelpfoten
Hammelpfoten im Altbergbau
Im Altbergbau bis zum 18. Jahrhundert 70 - 100 cm lange Eisenschienen aus Guss- oder Schmiedeeisen, die aneinandergelegt Grubenbahnschienen bilden konnten.


Hampelmann
Bauanleitung eines Hampelmanns

Der Ausdruck Hampelmann für das bekannte Kinderspielzeug wird im Grimmschen Wörterbuch mit Textbeispielen schon ab dem 16. Jahrhundert belegt. Um 1750 wurden Hampelmänner vorübergehend zu einem Zeitvertreib für Erwachsene, dessen Lächerlichkeit die Enzyklopädisten anprangerten. Weiteste Verbreitung fanden sie, als französische und deutsche Bilderbogen­hersteller (Gustav Kühn in Neuruppin, ab 1862) gedruckte und kolorierte Ausschneidebogen mit den auf Pappe aufzuklebenden Einzelteilen anboten.

Hampelmann ist auch eine von Carl Malß geschaffene Gestalt des Frankfurter Volkstheaters. In mehreren Lokalpossen in hessischer Mundart beschrieb der Autor darin einen Herrn Hampelmann. 1832 und 1833 wurden auf der Bühne die Stücke Herr Hampelmann oder die Landparthie nach Königstein (Frankfurter Lokal-Skizze in vier Bildern), Herr Hampelmann im Eilwagen (Hampelmanniade in Sechs Bildern) und Herr Hampelmann sucht ein Logis (Lokal-Lustspiel in Fünf Bildern) aufgeführt.

Im übertragenen Sinn bezeichnet man mit Hampelmann umgangssprachlich und übertrieben einen willensschwachen und von anderen leicht beeinflussbaren Menschen. In der Redewendung sich zum Hampelmann machen meint man, dass man sich lächerlich macht, indem man auf die Vorschläge anderer eingeht. Das Verb hampeln oder herumhampeln oder auch das Schimpfwort Hampelmann für zappelnde Kinder drückt aus, dass man sich albern oder rasch und ungeschickt bewegt, also Bewegungen wie ein Hampelmann macht.

Beim Handballspiel wird die Bewegung des Torwartes Hampelmann – oder einen Hampelmann machen – genannt, wenn er versucht, durch Öffnung der Beine und Füße möglichst alle vier Ecken des Handballtores bei einem gegnerischen Wurf abzudecken.Siehe Wikipedia


Nach dem Zweiten Weltkrieg fuhren viele Menschen mit der Eisenbahn von den Städten weg hinaus aufs Land und versuchten, bei den Bauern Sachwerte in Lebensmittel umzutauschen.

Lesen Sie dazu auch den Zeitzeugenbericht: Hamstern von Ingrid von Husen.


norddeutsch für Handfeger/Kehrbesen. Der Name leitet sich von einem alten Vogelflügel ab, der zum Auffegen benutzt wurde, bevor es industriell gefertigte Handbesen gab.


auch Spülstein, Handsteen, ist der Ausguss in der Küche für scmutziges Wasser, meist mit hoch angebrachtem Wasserhahn (Wasserkran), sodass der Feudeleimer zum Füllen darunter gestellt werden konnte. In Mietshäusern hatte früher jede Küche so ein emailliertes, gusseisernes Becken. Ursprünglich war der Handstein – daher der Name – aus Sandstein gefertigt und mit Kacheln belegt, oder mit Marmor eingefasst.


Der Hanswurst (auch Hans Wurst) ist eine derb-komische Gestalt der deutschsprachigen Stegreifkomödie seit dem 16. Jahrhundert. Als populäre bäuerliche Figur trat der Hanswurst in Stücken des Jahrmarktstheaters und der Wanderbühnen auf. Hanswurst war (und ist noch immer) als Spott- und Schimpfwort in Gebrauch. Possen bzw. Stücke mit dem Hanswurst in der Hauptrolle werden auch Hanswurstiade genannt.


Verkleinerte, verniedlichte Form von Happen. Gemeint sind Vorspeisen in mundgerecht geschnitteten Portionen.

Als Häppchen (heute: Fingerfood) ohne nachfolgendes Menü dienen sie als eigenständiger Imbiss bei Stehempfängen. Im Gegensatz zu den Amuse gueule werden sie nicht direkt am Tisch serviert, sondern werden laufend den Gästen von Platten zum Verzehr angeboten.

In der Gastronomie existiert in Europa das Berufsbild des Hors-d'œuvrier (auch Hors d'oeuvire), der für die Vorspeisen (franz. Horsd'œuvre) und kalte Küche verantwortlich ist. Er wird vertreten durch den Gardemanger, wenn es keinen Hors-d'œuvrier gibt. Die Aufgabe der Kaltmamsell ist Saucen und Gerichte der kalten Küche, darunter auch Appetithäppchen, herzustellen. Beispiele für Appetithäppchen sind belegte Baguettescheiben, kleine herzhaft gefüllte oder belegte Backwaren oder Gemüsestückchen.


Der heutige Januar, hieß früher auch Hartung, Jänner, Eismond, Schneemonat, Wolfsmond, Schneemond.
Es ist fast unbekannt, dass unsere heute gebräuchlichen Monatsnamen geschichtlich noch recht jung sind. Bis zur Renaissance waren Monatsnamen gebräuchlich, welche sich auf die Ernteperioden und auf Naturereignisse bezogen.


Als Harzer Roller, auch Harzvogel, bezeichnet man einen Kanarienvogel, der besonders schön trillernd und rollend singen kann. Der Name bezieht sich auf die Herkunft aus der Region Harz und die rollenden Gesangstouren dieser Tiere. Sie wurden vorrangig im Oberharz zwischen Lautenthal und Sankt Andreasberg gezüchtet. Die Züchter waren überwiegend Bergleute, die mit der Zucht einen Nebenerwerb unterhielten. Die Vögel wurden als Warneinrichtung vor sogenannten matten Wettern, also zur Warnung vor Giftgasen wie Kohlenmonoxid und geringem Sauerstoffanteil in der Umgebungsluft, verwendet. Der Kanarienvogel eignet sich hierfür besonders gut, da er im Gegensatz zu Finken, Tauben und Mäusen bereits sehr schnell auf Kohlenmonoxid reagiert.


umgangssprachlich eine belegte Klappstulle, das auf der Arbeit oder auf Reisen nicht gegessen und wieder mit nach Hause gebracht wurde.


[mhd. hasenvuoz; die Fähigkeit des Hasen, sehr schnell zu entfliehen, wird als Furchtsamkeit interpretiert; übernommen für einen schnellfüßigen bzw. für einen zaghaften, furchtsamen Menschen.


ein Ragout aus Hasenklein, Stücken vom Hasen wie Läufen, Brust- und Hals, Herz und Leber.


bezeichnet einen mutigen, stürmischen, verwegenen Menschen, der sich tapfer durchs Leben schlägt.


Haunebu
Wunderwaffe Haunebu II nach der fiktiven Idee des rechtsradikalen Wilhelm Landig
Das Nazi-Ufo Haunebu II ist eine Fiktion. Die so genannte Reichsflugscheibe gab es nie, wird aber in rechtsextremen Verschwörerkreisen immer mal wieder gerne debattiert. Erstaunlich, dass die Modellbaufirma Revell ein Modell des Nazi-Ufos bis vor kurzem im Sortiment hatte. Reichsflugscheiben sind angebliche untertassenförmige Flug- und Raumfahrzeuge die während des dritten Reiches gebaut und getestet worden sein sollen, aber nie in Serienreife gingen und deshalb den Krieg nicht mehr als Wunderwaffe zugunsten der Reichsdeutschen wenden konnte. Sie sollen die Ursache für zahlreiche UFO-Sichtungen, etwa von Foo Fightern oder Geisterraketen sein.

Grundlage der Reichsflugscheiben sollen Technologien sein, die von der anerkannten Wissenschaft bis heute nicht bzw. nicht offiziell bekannt sind (vgl. Deutsche Physik, Freie Energie). Ebenso utopisch wirken ihre angeblichen Flugleistungen.

Kritiker hingegen verweisen darauf, das es keine solchen Projekte im dritten Reich gab. Reichsflugscheiben seien viel eher eine fiktive Erfindung die von Rechtsradikalen wie Wilhelm Landig und Ernst Zündel populär gemacht wurde und besonders im Bereich der Esoterik und Verschwörungstheorien durch Jan van Helsing auf fruchtbaren Boden fiel.

Modellbau-Anbieter Revell musste sein Set Haunebu II vom Markt nehmen. Das Nazi-Ufo habe es nie gegeben, hatten Kritiker angemerkt - auf der Packung des Modells hörte sich das aber anders an. Es wird in der Produktbeschreibung wie ein Kriegsgerät aus der Zeit des Nazi-Regimes präsentiert, ohne dass dies belegt ist.


Der Chefredakteur (Hauptschriftleiter), Redakteur (Schriftleiter) war in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland ein der Reichspressekammer unterstellter Mitarbeiter eines Verlages.

Das Schriftleitergesetz (verabschiedet am 4. Oktober 1933, in Kraft getreten am 1. Januar 1934) war eines der wichtigsten Instrumente zur Gleichschaltung der Presse im nationalsozialistischen Deutschen Reich. In ihm wurden die Erlaubnis zur Ausübung des Berufs und die Aufgaben des Schriftleiters (Redakteurs, Journalisten) festgeschrieben.

Das Gesetz schuf die rechtliche Grundlage für die Kontrolle der Presseinhalte und regelte die persönlichen und politischen Voraussetzungen, die ein Schriftleiter zu erfüllen hatte, um den Beruf ausüben zu dürfen.

Für die Ausübung des Berufes eines Schriftleiters war die Eintragung in die Berufsliste der Reichspressekammer, einer Abteilung der Reichskulturkammer, bindend. Die Reichskulturkammer unterstand ihrerseits den Weisungen des von Goebbels geführten Propagandaministeriums (RMVP). Zur Aufnahme in die Liste musste eine einjährige Berufsausbildung vorgewiesen werden. Nur nach einem mehrmonatigen Lehrgang mit abschließender Prüfung zum Schriftleiter war dann eine Tätigkeit möglich. Somit besaß jeder Schriftleiter gleichsam einen beamtenähnlichen Status, der von ihm verlangte, loyal zum (nationalsozialistischen) Staat zu sein und deshalb benötigte er, wie alle Beamten während der Zeit des Nationalsozialismus, überdies einen Ariernachweis. Juden waren auf Grund des notwendigen Ariernachweises grundsätzlich von der Berufsausübung ausgeschlossen, wobei einige Ausnahmen auf das von Hindenburg eingeführte Frontkämpferprivileg zurückgingen. Außerdem musste der Journalist mindestens 21 Jahre alt sein.

Dem Schriftleiter vorgesetzt war der Hauptschriftleiter. Ihm wurde die Verantwortung über die Einhaltung des Gesetzes sowie die Verantwortlichkeit über den Inhalt einer Zeitung zugewiesen. Da andererseits der (Haupt-)schriftleiter den Richtlinien und Weisungen der Reichspressekammer und damit dem dieser vorgesetzten RMVP unterstand, war der Verleger häufig nicht mehr in der Lage, auf den Inhalt der Zeitung Einfluss zu nehmen. Der Verleger konnte den Schriftleiter nicht ohne Erlaubnis der Reichspressekammer kündigen oder einstellen.

Die Schweizer Neue Zürcher Zeitung schrieb zur Verabschiedung des Schriftleitergesetzes:

Infolgedessen wird die Aufgabe der Presse von Grund aus verändert. Sie besteht wesentlich darin, nicht mehr zu diskutieren, sondern zu interpretieren und die Entschlüsse der Regierung mit den Argumenten unterbauen zu helfen, die sie beizubringen vermag.Max Ruchner: NZZ, Zürich

Mit Inkrafttreten des Gesetzes verloren etwa 1300 Journalisten ihre Arbeit. Viele liberale Zeitungen, wie z. B. die Vossische Zeitung in Berlin, mussten daraufhin ihr Erscheinen einstellen.Siehe Wikipedia


Hausarrest war früher eine beliebte Erziehungsmaßnahme der Eltern. Ob das heute noch eine Strafe ist? Besser wäre vielleicht: An die frische Luft bis zum Sonnenuntergang an Orte(n) ohne Handy- und WLAN Empfang.Vorschlag eingesandt von Margot Bintig, 1.8.2017


Hausbuch DDR
Das Hausbuch (Lehnübersetzung von russ. домовая книга, domowaja kniga) war in der DDR ein am 6. September 1951 durch die gesetzliche Meldeordnung über die Einführung von Hausbüchern vorgeschriebenes Buch. Es führte in der Regel ein Mieter (Hausvertrauensmann), bei privaten Häusern auch der Eigentümer des Hauses. Auf anfänglich 15 und zuletzt 64 Seiten wurden die Namen, Geburtsdaten und Berufe der jeweiligen Mieter und Untermieter eines Hauses, sowie die Lage der jeweiligen Wohnung aufgelistet (z. B. 1. Stock rechts).

Besucher aus der DDR, die länger als drei Tage blieben, mussten sich beim Hausbuchbeauftragten zwecks Eintrag melden. Bei Besuchern aus dem Ausland – das galt auch für Westdeutsche (Bürger der BRD) und West-Berliner – lag die Meldepflicht bei 24 Stunden nach Ankunft.


Als Hausierer werden umherziehende Händler bezeichnet, welche ihren Hausierhandel meist an der Haustür durchführen →Haustürgeschäft.


Haussegen um 1900
Haussegen um 1900
Haussegen sind in der christlichen Volkstradition Segenssprüche für das Heim, die im Haus angebracht werden. Sie sollen das Haus, den gesamten Besitz und die Bewohner unter den Schutz Gottes stellen.
Durch einen handfesten Ehestreit konnte er wohl auch einmal in Schieflage geraten, was redensartlich aufgegriffen und symbolisch überhöht ist. Schief bezeichnet prototypisch das Unerwünschte, das verhängnisvoll Asymmetrische und von der natürlichen Ordnung Abweichende. Dies drückt sich auch in Ableitungen wie windschief (eigentlich: schief gewunden) oder etwas schief auffassen (etwas falsch verstehen / missverstehen) aus.


HB-Männchen
Das HB-Männchen ist eine Zeichentrickfigur, mit der der Tabakwarenhersteller British American Tobacco (BAT) die Zigarettenmarke HB bewarb. Bruno, so der inoffizielle Name des HB-Männchens, ist eine der bekanntesten Werbefiguren in der Geschichte des deutschen Werbefernsehens.

Werbespots mit Bruno wurden von 1957 bis 1984 von Werbe Gramm – heute Grey – zusammen mit der Filmgesellschaft Kruse-Film produziert, nach dem Werbeverbot für Zigaretten im Fernsehen (1974) aber nur noch im Kino gezeigt. In den 1960er Jahren brachte es das HB-Männchen auf einen Bekanntheitsgrad von 96 % der Zuschauer. Damals war HB die bekannteste Zigarettenmarke in Deutschland.

Kurz vor Brunos Erfindung verkörperte ein Mensch das HB-Männchen. Es wurden jedoch nur wenige Spots dieser Art produziert. Ebenfalls nur kurze Zeit wurde ein gezeichnetes, bebrilltes Männchen vom Typ "Manager des Wirtschaftswunders" gezeigt. Man suchte eine Figur, die extreme Hektik ausstrahlen sollte. Schließlich kam man auf das Männchen, das später als Bruno bekannt geworden ist. In Brunos Anfangszeiten ging er noch nicht in die Luft, sondern platzte vor Wut.

Der Ausdruck HB-Männchen bzw. in die Luft gehen wie ein HB-Männchen wurde für das Verhalten eines aufbrausenden, leicht erregbaren Menschen sprichwörtlich.

Bruno gelang aber auch gar nichts - was er anfaßte, ging schief. Bruno schimpfte, was das Zeug hielt, doch niemand verstand ihn. Das lag daran, dass das Gebrabbel von einem Tonband mit arabischer Sprache, welches rückwärts abgespielt wurde, kam. Der Siegeszug der HB war in den 60ern kaum aufzuhalten, sie war die beliebteste Zigarettenmarke, noch vor der Ernte 23. Kein Wunder - die Botschaft aller Bruno-Spots war eindeutig: Mit HB wird alles besser, und wenn manches nicht gelingt, macht es zumindest nicht mehr so viel aus.


Heidschnucke ist die Bezeichnung für eine höchst genügsame Schafrasse. Sie kommen hauptsächlich in den nordwestdeutschen Heidelandschaften vor.


Heiermann
Fünf-Mark-Stück
5-Markstück (auch vulgär, Ochsenauge genannt). Der Ursprung des Ausdrucks wird auch von Heuer → Seemannslohn abgeleitet. Bei der 5-Mark-Münze wurden 1975 das Motiv und das Material getauscht. Der Preis des Silbers war so stark gestiegen, dass der Materialwert der Münze höher zu werden drohte als der Nennwert.

Bild: Alte Münze (bis 1975) aus Silber


Als Heimkehrer werden Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges und von Sowjetischen Militärtribunalen Verurteilte bezeichnet, die nach Deutschland und Österreich zurückkehren konnten. Schätzungsweise drei Millionen deutsche und österreichische Soldaten waren von 1941 bis 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft geraten. In der Fünften Konferenz von Moskau vereinbarten die Außenminister der Alliierten am 23. April 1947, dass bis dahin noch nicht freigelassene Kriegsgefangene bis Ende 1948 in ihre Heimat zurückkehren sollten. Die letzten Kriegsgefangenen wurde erst 1955 bis 1956 aus der Kriegsgefangenschaft nach Deutschland und Österreich entlassen. Man sprach hier von den Spätheimkehrern.


Getränke, die erwärmt bis stark erhitzt getrunken werden.


veralteter Ausdruck für Bügelmaschine; Gerät zum Bügeln großer Wäschestücke


[Frisur] veralteter Ausdruck für Dauerwelle, bei der das Haar über geheizte Spulen gewickelt wird.


Heller
Heller, Haller
Ein Heller, auch Haller genannt, ist eine frühere deutsche Kupfermünze vom Wert eines halben Pfennigs.


Bauplatz, auf dem ein Schiff gebaut und von dem es dann zu Wasser gelassen wird. Stützen, die ein Boot oder Schiff, das auf dem Trockenen liegt, halten, werden ebenfalls als Helling bezeichnet.


Ein Henkelmann (auch Döppen, Düppe, Kimmel, Knibbel oder Mitchen) ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen heute eher ungebräuchlichen Behälter aus Blech (teilweise emailliert), in dem arbeitende Menschen früher ihr zu Hause zubereitetes Essen verpackten, um es zum Arbeitsplatz zu transportieren und ohne Umfüllen im Wasserbad oder unter Einwirkung von Wasserdampf aufwärmen zu können.


Eisenringe, mit denen die Öffnungen der Herdplatte einer Kochmaschine vergrößert oder verkleinert werden konnten.


Im Lokal herrschte Weinzwang. Wer ein Glas Bier wollte, musste ein Herrengedeck bestellen. Das war eine Flasche Pils und ein Glas Cognac. Der Preis war genauso hoch wie der einer Flasche Wein, die auch wesentlich teurer war als bei anderen Veranstaltungen. Lesen Sie von Margot Bintig: Kalte Ente


Der Tag des Herrn ist eine Redewendung, die im hebräischen Denken, im Alten und im Neuen Testament, in der christlichen Kirchengeschichte und in der deutschen Poesie jeweils eine besonders qualifizierte Zeitspanne beschreibt. Im Christentum bedeutet er einerseits den Sonntag (dies Dominica), andererseits (ebenso wie im Judentum) den Zeitpunkt einiger in der biblischen Prophetie angesprochenen Ereignisse göttlichen Eingreifens.


Der Heuerbaas war ein Arbeitsvermittler, der, vom Kapitän beauftragt, die Mannschaft für ein Schiff gegen Gebühr anmusterte. Für den Seemann, der oft auf ihn angewiesen war, galt er als der Prototyp eines Wucherers und Betrügers: Vampir-Heuerbase mit ihrem ganzen Schmarotzer-Anhang von Schlafbasen. Das Heuerbaaswesen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gesetzlich abgeschafft. Eine literarische Beschreibung eines Heuerbaas liefert Gorch Fock in seinen Erzählungen Nach dem Sturm. Die Abschaffung der Heuerbaasen war eine zentrale Forderung im Hamburger Hafenarbeiterstreik 1896/97


Der heutige Juli, hieß früher auch Heuert, Heumonat, Heumond, Kräutermond.
Es ist fast unbekannt, dass unsere heute gebräuchlichen Monatsnamen geschichtlich noch recht jung sind. Bis zur Renaissance waren Monatsnamen gebräuchlich, welche sich auf die Ernteperioden und auf Naturereignisse bezogen.


Heureka (altgriechisch: Εὕρηκα. bedeutet so viel wie Ich hab's gefunden!) Der Ausruf ist nach einer von Plutarch und Vitruv überlieferten Anekdote berühmt geworden, der zufolge Archimedes unbekleidet und laut Heureka! rufend durch die Stadt Syrakus gelaufen sein soll, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte.


Hiehle bezeichnet die Hille, den Speicherraum über Ställen in einem Hallenhaus.


Als Himmelsschreiben (im englischen als Skywriting bezeichnet) wird eine Form der Luftwerbung bezeichnet, bei der ein kleines Flugzeug, der Himmelsschreiber, eine vom Erdboden aus sichtbare Nachricht am Himmel hinterlässt. Dazu wird das Flugzeug in einer bestimmten Art gesteuert, wobei ein spezieller Rauch abgegeben wird. Die Nachricht kann verschiedene Inhalte haben, zum Beispiel Werbung, aber auch private Nachrichten wie eine Glückwunschbotschaft oder gar ein Heiratsantrag. Siehe auch: Hartmut Kennhöfer, Himmelsschreiber


Das Hindenburglicht, benannt nach dem Oberkommandierenden des deutschen Heeres Paul von Hindenburg, wurde in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges, dann aber auch im Zweiten Weltkrieg im Luftschutzkeller oder bei Stromsperre oder Verdunkelung als Notbeleuchtung eingesetzt.
Es handelt sich dabei um eine flache Schale von ca. 5-8 cm Durchmesser mit einem 1-1,5 cm breiten Rand (die Form ähnelt dem Deckel eines Schraubglases) aus Pappe. Die Pappe war mit Fett getränkt, dadurch wasserabweisend und einigermaßen formstabil. Diese flache Schale war gefüllt mit einem wachsähnlichen Fett (Talg). Ein kurzer, breiter Docht in der Mitte wurde angezündet und brachte für einige Stunden Licht.


Eine Hippe (auch Heppe, Häbe, Knipp, Säsle, Rebmesser oder Gertel) ist ein Werkzeug, das je nach Größe und Ausführung zu unterschiedlichen Arbeiten in der Land- und Waldwirtschaft, im Wein- und im Gartenbau verwendet wird. Typisch ist die sichelförmig geschwungene Klinge mit einer mehr oder weniger nach unten gebogenen Spitze. Unter Beibehaltung dieser Grundform haben sich je nach Region und Verwendungsart im Laufe der Jahrhunderte die unterschiedlichsten Varianten entwickelt. Hippenförmige Werkzeuge sind in vielen Ländern Europas seit der Römerzeit bekannt und teilweise, etwa in der Waldwirtschaft und im Gartenbau, bis heute gebräuchlich.


Ein Hochparterre liegt einige Treppenstufen (etwa ein halbes Geschoss) über dem Umgebungsterrain, was besonders bei einer Hanglage des Hauses von entscheidender Bedeutung sein kann. Häuser mit Hochparterre haben gelegentlich eine repräsentative Eingangstreppe.


Umgangssprache, scherzhaft für zu kurze Hosen, Er/Sie trägt eine Hochwasserhose.


Etwas auf die Hohe Kante legen. Die Hohe Kante bezeichnet die meist hölzern getäferte Decke eines Himmelbettes, also den Baldachin über dem Bett, worauf sich in früheren Zeiten oftmals ein Geheimfach befindet, in dem das Ersparte versteckt werden kann. Legt man sein Geld einfach so auf die Überdachung des Bettes, legt man es ebenfalls auf die hohe Kante, die übrigens den Sinn hatte, herunterrieselnden Staub oder Ungeziefer vom Bett fernzuhalten.


Unter Hochmut (hebräisch גָּאוֹן ga'on; altgriechisch μεγαλοψυχία megalopsychia; lateinisch superbia) versteht man seit der frühen Neuzeit den Habitus von Personen, die ihren eigenen Wert, ihren Rang oder ihre Fähigkeiten unrealistisch hoch einschätzen.


Eine Dieme (auch Docke, Feime, Triste, regional auch Diemen (mask.) oder Hocke, mit Gerüst Heubock, Heinze, mit Dach Schober) ist in der traditionellen Landwirtschaft ohne Maschinen ein regelmäßig aufgesetzter Haufen von Heu, Stroh oder Getreide, der bei der Ernte auf dem Feld errichtet wird. Die Getreidegarben werden aneinandergestellt, so dass die Ähren den höchsten Punkt bilden und nachtrocknen können.


Holländerei, in Norddeutschland eine Milchwirtschaft (Meierei) oder das Gebäude, in welchem dieselbe betrieben wird. Holländer heißt der Leiter der Wirtschaft.
Die Bezeichnung stammt aus dem 11. und 12. Jahrh., wo sich Holländer, welche mit der Milchwirtschaft vertraut waren, mehrfach in Deutschland ansiedelten und gewisse Vorrechte erhielten. In andern Gegenden Deutschlands spricht man in ähnlichem Sinn von Schweizereien.


Ein Holzvergaser (auch: Holzkohlevergaser, Holzgaserzeuger oder Holzgasgenerator) ist ein Gerät, das es ermöglicht, Kraftfahrzeuge direkt mit Holz zu betreiben. Insbesondere in Kriegs- und Krisenzeiten mit Treibstoffmangel wurden Fahrzeuge zumeist in Eigeninitiative mit einem improvisierten Holzvergaser ausgestattet.


Der Begriff Homilie [ˌhomiˈliː] (griech. ὁμιλεῖν homilein vertraut miteinander umgehen, vertraut miteinander reden) bedeutet so viel wie Gespräch, Rede, Unterricht.


Der Homunkulus, oftmals auch Homunculus (lat. ‚Menschlein') bezeichnet einen künstlich geschaffenen Menschen. Die Idee des Homunkulus wurde im Spätmittelalter im Kontext alchemistischer Theorien entwickelt – oft unter Verwendung des Begriffes Arcanum. Häufig erscheint der Homunkulus als dämonischer Helfer magischer Praktiken. Das Motiv des Homunkulus wurde in der Literatur oft aufgegriffen, insbesondere um die Ambivalenz der modernen Technik zu illustrieren. Die vielleicht bekannteste Verwendung der Homunkulus-Idee findet sich in Goethes Faust II.


Ein Honigkuchenpferd ist ein Gebäck aus Honigkuchen in der Form eines Pferdes. Die Bezeichnung kommt hauptsächlich in der umgangssprachlichen Redewendung grinsen wie ein Honigkuchenpferd vor. Gemeint ist jemand, der über das ganze Gesicht strahlt (lächelt).


Der heutige Februar, hieß früher auch Hornung, Taumond, Schmelzmond, Narrenmond, Sturmmond.
Es ist fast unbekannt, dass unsere heute gebräuchlichen Monatsnamen geschichtlich noch recht jung sind. Bis zur Renaissance waren Monatsnamen gebräuchlich, welche sich auf die Ernteperioden und auf Naturereignisse bezogen.


Der oder die Horst ist eine leicht erhöhte, herausragende und zumeist bewachsene Stelle in Feuchtgebieten oder ein Gehölz, beziehungsweise ist die Endung -horst als Bestandteil von Ortsnamen ein Hinweis auf ehemalige Flurformen. Horst ist abgeleitet aus dem alt- und mittelhochdeutschen Wort hurst mit der ursprünglichen Bedeutung Strauchwerk, in der Nähe zu harst (vergl. Hardt bewaldeter Hang, Anhöhe, Waldweide).


Als Hörige werden mittelalterliche Bauern (seltener auch andere soziale Gruppen, beispielsweise Waldschmiede oder andere Handwerker) auf Herrenhöfen bezeichnet, die sich in Abhängigkeit von einem Grundherrn (z. B. Ritter) befanden. Die Hörigkeit wurde an die Kinder vererbt.


Die Hufe, in Süddeutschland Hube genannt, bezeichnet sowohl die Hofstelle, das Eigentumsrecht und die Nutzungsrechte an der Allmende, die einem Mitglied der bäuerlichen Gemeinde zustanden, als auch die von ihm bewirtschaftete Fläche. Das Wort Hufe bezeichnet ein landwirtschaftliches Gut, welches mit einem Pfluge bestellt werden kann und demnach der Arbeitskraft einer Familie entspricht. Die korrelative Fläche wurde von Anfang des 9. bis ins 19. Jahrhundert hinein meist auf rund 30 Morgen veranschlagt. Großbauern konnten mit Hilfe von vielen Knechten und mehreren Zugtiergespannen auch 60 oder gar 120 Morgen bewirtschaften.


Eine Gleissperre, in Österreich Sperrschuh genannt, ist eine mechanische Schutzvorrichtung in Eisenbahngleisen. Sie verhindert das Befahren des Gleises mit Schienenfahrzeugen über die mit der Gleissperre gesicherte Stelle hinaus. Mit Gleissperren sichert man in Deutschland Nebengleise eines Bahnhofs, die in Hauptgleise münden, und unter bestimmten Voraussetzungen auch die von der freien Strecke abzweigenden Gleise von Anschlussstellen.
In der Sprache der Eisenbahner wird eine Gleissperre auch Hund oder Hexe genannt.


Ein Hunt bezeichnet in der Bergmannssprache einen kleinen offenen, kastenförmigen Förderwagen.
Heise-Herbst, Bergbaukunde, zweiter Band, Springer-Verlag 1910, Seite 269: In verschiedenen Bergbaugebieten werden die Förderwagen als Hunde bezeichnet. Man hat dies Wort aus dem Slowakischen herleiten zu müssen geglaubt (hyntow), und daher die Schreibweise Hunt vorgeschlagen. Jedoch finden sich im Bergbau und Maschinenwesen vielfach Tiernamen als Bezeichnungen, wie z. B. Bär für Gegengewicht, Katze oder Laufkatze für kleine Wagen mit Flaschenzug, Teckel für die kleinen Holzwagen in Westfalen; es erscheint daher nicht notwendig, zu einer solchen Erklärung zu greifen.


Die schon lange zuvor bekannte Geschicklichkeitsübung, einen leichten Reifen um die Hüfte kreisen zu lassen, wurde zu einem weltweit verbreiteten Modespiel, als ab Juli 1958 der kalifornische Spielzeughersteller Wham-O Corp., gestützt auf eine nationale Marketingkampagne, in weniger als vier Monaten 25 Millionen Kunststoffreifen unter dem Namen Hula-Hoop auf dem amerikanischen Markt absetzte (Hula für hawaiischer Tanz und Hoop engl. (Fass-)Reifen; heutzutage als Hula Hoop® vermarktet). Noch im gleichen Jahr schwappte die Welle nach Deutschland, wo diese Reifen von der Firma geobra Brandstätter erstmals gefertigt wurden. Kinder und Erwachsene erfanden Kunststücke mit dem Kunststoffgerät. Dauer-Hula-Hoopen war eine der einfachsten wettbewerbsmäßig ausgetragenen Disziplinen, der sich auch Jugendliche und Erwachsene unterwarfen. In Varietés und Zirkussen sah man Artisten mit Dutzenden von Reifen um Hals und Bauch jonglieren. Orthopäden behandelten vermehrt Bandscheibenbeschwerden, insbesondere älterer Hula-Hooper. Der Titel der deutschen Filmkomödie Hula-Hopp, Conny (1959) mit Cornelia Froboess und Rex Gildo war eine schnelle Reaktion auf diese Mode.


auch mit dem Synonym Holle ( Frau Holle) eine mythologische Gestalt des norddeutschen und (seltener) skandinavischen Raumes ähnlich der Perchta.


(salopp): Revuetänzerin, oder auch herablassend für aufgedonnerte Frau im Tanzlokal.


Hurrapatriotismus ist ein pejorativer Ausdruck für eine Form des Patriotismus, die mit Kriegseuphorie einhergeht. Er enthält gewöhnlich Elemente von Nationalismus und Chauvinismus, oft auch Rassismus.


Hurenkind (auch: Witwe) und Schusterjungen (auch: Waise) sind in der Typografie zwei unterschiedliche, aber verwandte Typen von Satzfehlern, die den Leserhythmus stören und unästhetisch sind.
Als Hurenkind (gelegentlich Hundesohn, um 1900 Missgeburt, heute eher Witwe zu englisch widow) wird die letzte Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn sie zugleich die erste einer neuen Seite oder Spalte ist. Sie heißt so, weil sie ihre Herkunft respektive ihren Partner, also den inhaltlichen Zusammenhang, verloren hat.


einklappbares Aufbewahrungsbehältnis für große Hüte.


Bei der Häkelnadel ist die Spitze zu einem Haken geformt, mit dem der Faden durch die Masche zurückgeholt werden kann.


Als Hängebank werden im Bergbau die Vorrichtungen und Einbauten im Fördergebäude über Tage bezeichnet, die dem Entleeren der Fördergefäße und dem Einhängen von Material in den Schacht dienen.


an der Decke eines Raums aufgehängte Bretterkonstruktion als Zwischendecke, auch Trockenraum für Wäsche unter dem Dachstuhl.


Höhrrohr
Altes Höhrrohr
…auch Hörmaschinen oder Schallstrahlenfänger genannt, sind röhren- oder trichterförmige Geräte, die Schallwellen sammeln und in den äußeren Gehörgang des menschlichen Ohres leiten sollen. Dadurch konnte eine Verstärkung der auf das Trommelfell fallenden Schallenergie und damit ein besseres Hören bei vermindertem oder nachlassendem Gehör erreicht werden.


Hörspiele sind akustische dramatisierte Inszenierungen von Geschichten mit verteilten Sprecherrollen, Geräuschen und Musik. Das Hörspiel unterscheidet sich dadurch von einer reinen Lesung und vom Film. Hörspiele wurden ursprünglich für den Hörfunk entwickelt und dort ausgestrahlt.


Neben Gunstgewerblerin oder gefällige Magd eine der wenigen verharmlosenden Bezeichnungen für eine Hure.


Schokolade, Pralinen und alles ungesund Süße, was besonders an den Hüften schwer wiegt. In diesem Fall Schwarzwälder Kirschtorte; siehe: Schwiegermutter wird mit Hüftgold bestochen!


Schlund, Innereien und sonstige Schlachtabfälle wurden als Fleischeinlage in der Hühnersuppe gekocht.