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1949 bis 1989 - 40 Jahre DDR

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1949 – Gründung der DDR
21.September: Die Alliierten Hohen Kommissare John Jay McCloy, Sir Brian Robertson und André François-Poncet geben in Anwesenheit des neuen Bundeskabinetts das Ende der Militärregierung bekannt.
30.September: Im Westteil Berlins landet das letzte Versorgungsflugzeug im Rahmen der Berliner Luftbrücke
1.Oktober: Die Sowjetunion verurteilt die Gründung der Bundesrepublik als Bruch bestehender Verträge.
7.Oktober: Die Gründung der DDR erfolgt durch die Konstituierung des 2. Deutschen Volksrats der Sowjetischen Besatzungszone als Provisorische Volkskammer; zugleich wird die vom Volksrat am 30. Mai bewilligte Verfassung zur Verfassung des neuen Staates erklärt. Zum ersten Ministerpräsident wird Otto Grotewohl gewählt.
10.Oktober: Die Sowjetische Kontrollkommission löst nach erfolgter Gründung der DDR die bisher in der Sowjetischen Besatzungszone eingerichtete Sowjetische Militäradministration in Deutschland ab.
11.Oktober: In der DDR finden Wahlen zur provisorischen Länderkammer statt; gemeinsam mit der neuen Volkskammer wählt sie Wilhelm Pieck zum ersten und einzigen Staatspräsidenten der DDR. Am 12. Oktober stellt Otto Grotewohl sein neues Kabinett vor, dem u.a. Walter Ulbricht, Hermann Kastner, Georg Dertinger und Karl Steinhoff angehören.
15.Oktober: Diplomatische Anerkennung der DDR durch die Sowjetunion.
17.Oktober: Die DDR tauscht die diplomatischen Vertreter mit Bulgarien, der ČSR, Polen, Ungarn, Rumänien und der Volksrepublik China aus.
3.November: In der Hauptstadtfrage der Bundesrepublik Deutschland entscheiden sich die Abgeordneten des ersten Deutschen Bundestages zu Gunsten von Bonn statt Frankfurt am Main.
5.November: Der Ministerrat der DDR entscheidet sich für den Text Auferstanden aus Ruinen von Johannes R. Becher mit der Melodie von Hanns Eisler als Nationalhymne.
6.November: Erstmals wird die DDR-Nationalhymne Auferstanden aus Ruinen offiziell gespielt.
7.November: Der sowjetische Marschall Konstantin Rokossowski wird Verteidigungsminister Polens.

1950 – Die DDR
8.April: Die Lieferung westdeutscher Steinkohle in die DDR wird wegen des Ausbleibens von Ausgleichslieferungen eingestellt.
30.April: Die letzten Lebensmittelmarken (für Zucker) verlieren in Westdeutschland ihre Gültigkeit; in der DDR sind Lebensmittelmarken noch bis 1958 in Gebrauch
19.September: Die Bundesrepublik beschließt die Entlassung von Mitgliedern als verfassungsfeindlich eingestufter Organisationen aus dem öffentlichen Dienst (Adenauer-Erlass). Betroffen sind die KPD, die FDJ, die VVN und die SRP.
8.Februar: Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) wird gegründet. Zum Minister für Staatssicherheit wird zunächst Wilhelm Zaisser benannt, Erich Mielke wird sein Stellvertreter.
27.Mai: Beim Pfingsttreffen der FDJ in Ost-Berlin kommen 462.000 Teilnehmer zusammen. Ein geplanter Zug durch den Westteil der Stadt wurde nach Protesten der West-Berliner abgesagt.

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Thema: Leben in der DDR — 40 Jahre Diktatur

Nach dem Ende des Nationalsozialismus bildeten Entnazifizierung und Stalinisierung die Grundlage einer neuen Diktatur in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Am 7. Oktober 1949 wird aus der Sowjetischen Besatzungszone die Deutsche Demokratische Republik (DDR) als ein weitgehend von der Sowjetunion abhängiger Staat. Im System der SBZ und später der DDR hatte politische Repression - und mit ihr der Strafvollzug - einen herausgehobenen Stellenwert. Recht und Justiz fügten sich in das System totalitärer Herrschaft ein, das politische Strafrecht diente als Unterdrückungselement. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) setzte sich auch über die von ihr geschaffene Rechtsordnung hinweg. Große Teile der Bevölkerung waren mit den herrschenden wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen nicht einverstanden, was sich in einem Volksaufstand am 17. Juni 1953 entlud, der von sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen wurde. Die verstärkt einsetzende Abwanderung in den Westen gefährdete die DDR in ihrer Existenz, was erst durch starke Grenzbefestigung, Schießbefehl und den Bau der Berliner Mauer 1961 gestoppt werden konnte. Erst die 1989 offen ausbrechenden Proteste, die friedliche Revolution vieler Bürger, besiegelten mit der Grenzöffnung am 9. Novmber 1989 das Ende der DDR. Mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 endete die Existenz der DDR.

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    Es passierten Dinge, die ich zunächst gar nicht verstand. Am 17. Juni 1953 waren wir, meine Eltern und ich, in Thüringen auf einem Bauernhof im Urlaub. Dort hörten wir den Bayrischen Rundfunk. Die alten Leute, die noch ihren Hof …
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