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Diepholz, 1900-1906 — Die Reise nach der Schweiz

Teil 11 - Diepholz, 1900-1906
Kapitel 9
Die Reise nach der Schweiz

Der Spätsommer brachte mir dann eine Reise nach der Schweiz. Elly und Hellmuth [Wiesener] hatten eine Dame kennen gelernt, die in Wengen im Berner Oberland sich ein Haus gebaut und eine Fremdenpension eingerichtet hatte, hatten dann auch auf einer Schweizerreise bei ihr logiert und sie auch bei sich in Swinemünde zu Gast gehabt. Sie hatten ihr auch von mir erzählt, dass sie mir es auch gönnen möchten, die Schweiz kennen zu lernen, und es ihr nahe gelegt, mich einzuladen. Ich sollte dort kostenlos wohnen und, wie ich es nach der von Hellmuth und Elly mir gemachten Beschreibung verstand, so etwas wie die Stelle eines Kurgeistlichen versehen. Als ich mich nun aber mit ihr in Verbindung setzte, um den Umfang meiner Verpflichtungen von ihr zu erfahren, konnte sie mir darüber keine befriedigenden Angaben machen. Mir wäre daher ein kostenloser Aufenthalt drückend gewesen, und ich verzichtete. Stattdessen hatte aber meine Schwester Grete sich der Sache angenommen. Sie war auch diesen Sommer mit ihrer Fräulein Schunk, deren Gesellschafterin sie war und die sie sehr liebte, mehrere Monate in Interlaken. Fräulein Schunk hatte davon gesprochen, dass sie ihr zum Geburtstag einen Diamantring schenken wollte. Das hatte sie abgelehnt und gesagt: Wenn Sie mir eine Freude machen wollen, so ermöglichen Sie es mir, dass ich meinen Bruder Johannes für einige Wochen in der Schweiz haben kann. Darauf war dieselbe gern eingegangen, und so lud mich Grete ein, zu ihr in die Schweiz zu kommen, indem sie mir einen förmlichen Reiseplan entwarf. Die Eisenbahnfahrt sollte ich auf meine Kosten bestreiten. Die Pension in Interlaken aber wollte sie für mich stehen.

So reiste ich denn in der Frühe des 2. September ab. Etwa um sieben Uhr morgens kam ich in Köln an, nahm meinen Kaffee in einem Hotel unmittelbar unter dem Dom ein, ging aber dann in die östlich von demselben gelegene Groß-Sankt-Martin-Kirche, einen wundervollen romanischen Bau, dann erst in den Dom selbst. Das bald beginnende Hochamt nötigte mich, mich still in das Schiff zu setzen und den gewaltigen Bau auf mich wirken zu lassen. Der Text zu meiner nächsten Reformationspredigt wurde mir im Anschauen des Hochamtes gegeben. Als dasselbe beendet war, konnte ich den Dom noch in aller Muße besichtigen. Mein Zug ging erst ein oder zwei Uhr nachmittags ab und führte mich am linken Ufer des Rheins aufwärts. Manches, was ich bis dahin nur aus Bildern kannte oder wovon ich nur gehört hatte, durfte ich nun mit Augen sehen, so das Siebengebirge, den Drachenfels, die Apollinariskirche bei Remagen, die Loreley, die Pfalz bei Caub. Seltsam kam es mir nur vor, zwischen all diesen Burgruinen und romanischen Kirchen und Kapellen modern gekleidete Menschen umher wandeln zu sehen, und nicht Ritter und Mönche. Mit einem richtig gehenden Kapuziner in Kutte und Sandalen fuhr ich übrigens von Ludwigshafen an. Mein Ziel am ersten Tage war Basel. Gegen Mitternacht kam ich an. Es war gut, dass ich mich im Hospiz angemeldet hatte und der Hausvater mich abholte. Da der Bahnhof im Umbau begriffen war, hätte ich mich trotz des von Landrat Röttger mir geliehenen Baedeker mit dem Stadtplan von Basel nicht zurecht gefunden. Am andern Morgen brach ich früh auf und fuhr durch den Jura nach Bern. Durch die freundliche Stadt mit ihren Laubengängen fand ich mich bald zu dem von Grete mir empfohlenen Gasthof zum Storchen. Dort legte ich mein Gepäck nieder und machte zunächst einen Rundgang durch die Stadt. An der kleinen Schanze rechts neben dem Bundestagspalast setzte ich mich nieder, und da zeigte sich mir zuerst die Kette der Berner Alpen vom Wetterhorn bis zum Breithorn. Ich bestieg dann den Turm des Münsters und weidete meine Augen an dem herrlichen Rundblick. Der Türmer, zu dem ich sprach: Sie haben's hier schön, antwortete mir trocken: Ja, hier ist's schön, und anderswo ist's auch schön. Bei meinem Rundgang richtete ich's so ein, dass ich Punkt zwölf am Zeitglockenturm war. Der Bärenzwinger wurde natürlich auch besucht, nachmittags auf dem Schänzli mit dem Blick über die Stadt nach den Berner Alpen eine Tasse Kaffee getrunken. Dann ging ich über die tiefblaue Aare hinauf zu dem südöstlich von der Stadt gelegenen Gurten, wobei ich merkte, dass ich seit 20 Jahren keinen anständigen Berg mehr bestiegen. Eine Dame, mit der ich oben ins Gespräch kam, Frau eines Professors an der Berner Universität, machte mich noch aufmerksam auf manche Punkte der herrlichen Aussicht und empfahl mir, als sie hörte, dass ich nach Interlaken wollte, einige von den dortigen Aussichtspunkten. Am folgenden Tage ging die Bahnfahrt zunächst nach Thun, wo ich zunächst den Blick vom Kirchhof über den See genoss, dann zur Rabenfluh und zum Brändlisberge hinauf kletterte, wobei ich merkte, dass das Bergsteigen schon viel besser ging als am Tage vorher. Ein Bad in der kalten Aare erfrischte mich, nachdem ich, da ich erst auf die Öffnung der Badeanstalt nach Mittag warten musste, in der Allee, die von der Stadt westwärts führte, einen Punkt mit dem Blick nach den drei Riesen Eiger, Mönch und Jungfrau, die man hier schon viel näher sah, gefunden und meine Augen an dem wundervollen Bilde geweidet hatte. Nachdem ich zu Mittag gegessen, ging ich an den Anlegeplatz des Dampfers, um Grete zu erwarten, die mir bis hierher entgegenzukommen versprochen hatte. Bald kam das Dampfschiff an, das sie mir brachte, und nachdem wir uns begrüßt, bestiegen wir das zurückfahrende Schiff und fuhren über den See, auf dessen besonders sehenswerte Uferpunkte mich Grete während der Fahrt natürlich aufmerksam machte, nach Interlaken, genauer nach dem mit Interlaken zusammenhängenden am Eingang des Lauterbrunnentals gelegenen Dorfe Matten, wo sie mir im Mattenhof ein Zimmer mit dem Blick auf die Jungfrau gemietet hatte.

Am andern Tage machte ich zunächst Fräulein Schunk meine Aufwartung, die mir in liebenswürdiger Weise erklärte, dass sie Grete möglichst oft beurlauben werde, damit wir Geschwister möglichst viel voneinander hätten. Wir sind dann auch ziemlich viel zusammen gewesen. Einmal machte sie mit mir eine Fahrt am Ufer des Sees entlang, ein andermal durch das Lauterbrunnental vorbei am Staubbach zum Trümmelbachfall. Auch zu Tisch wurde ich einige Male geladen. Natürlich war sie nicht immer für mich zu haben. Manchen Weg machte ich für mich allein. So war einer meiner liebsten Wege der nach der Heimwehfluth, von der man den Blick auf den dunkelblauen Thuner und den hellblauen Brienzer See und nach den drei Bergriesen Eiger, Mönch und Jungfrau hat. Auch zur Ruine Unspunnen mit ähnlichem Blick wanderte ich gern. Weitere Spaziergänge waren der auf den Abendberg, westwärts von Interlaken gelegen, von dem man auf der einen Seite senkrecht auf den 600 Meter unterhalb gelegenen Thuner See blickt, nach Süden zu außer Eiger, Mönch und Jungfrau auch das Schreckhorn sah, oder nach dem Hardermännli, einer Bergwand nördlich von Interlaken, an dem durch Klüfte in der Felswand und umgebendes Holz das Gesicht eines Mannes mit einer richtigen Wilddiebsphysiognomie sich dem Auge darstellte. Eines Sonntagsnachmittags machte ich eine Dampfschifffahrt über den Brienzer See zum Giessbach, der sich in mehreren Absätzen von einer Höhe von 350 Metern in den See ergießt und an dem man stufenweis, bald hinter dem Falle, bald vor ihm, in die Höhe steigen kann. An den Sonntagen besuchte ich den Gottesdienst, einmal in Interlaken, das andere Mal in dem südlich von Matten am Eingang ins Lauterbrunnental gelegenen Wilderswil, und lernte die Weise in ausgeprägt reformierten Gemeinden kennen. Ich besuchte auch den Geistlichen von Wilderswil, der mir übrigens keinen sympathischen Eindruck machte und seine Predigt ablas. Der Besuch des Gottesdienstes war aber gut. Geheimrat WachAdolf Wach (1843-1926) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.Klick hier für Wikipedia [26], der berühmte Pandektist, der im Bereich der Parochie Wilderswil einen Meierhof besaß und den ich als Bekannten Fräulein Schunks kennen lernte und auf seine Einladung eines Tages zum Kaffee besuchte, hielt von dem Wilderswiler Geistlichen nicht viel.

Da Grete durch ihre Stellung bei Fräulein Schunk immerhin vielfach gebunden war, traf es sich gut, dass ich auch unter den Gästen des Mattenhofes Anschluss fand. Eines Abends, als das Wetter ein Draußensitzen nicht ermöglichte, traf ich im Gesellschaftszimmer mit einer Anzahl anderer Gäste zusammen. Da machte einer der anwesenden Herren den Vorschlag, uns gegenseitig miteinander bekannt zu machen. Wir stellten uns also vor, und da zeigte sich's, dass alle vier Fakultäten unter uns vertreten waren. Denn außer mir, dem Theologen, war ein Jurist unter uns, Landgerichtsdirektor Horn aus Cottbus mit Frau, ein Mathematiker, Geheimrat NettoEugen Netto (1846-1919) war ein deutscher Mathematiker, der sich mit Kombinatorik und Gruppentheorie beschäftigte.Klick hier für Wikipedia [27], Professor an der Universität Gießen mit Frau, und deren Bruder, Dr. Freund, Assistent an der gynäkologischen Klinik in Halle. Später kam noch ein richtiger Philosoph hinzu, Professor UphuesKarl Goswin Uphues (1841-1916) war ein deutscher Philosoph.Klick hier für Wikipedia [28] aus Halle, früher katholischer Priester gewesen, aber infolge des InfallibilitätsdogmasIn der katholischen Kirche ist die Unfehlbarkeit des Papstes (lat. Infallibilitas) eine Eigenschaft, die dem Papst zukommt, wenn er in seinem Amt als Lehrer aller Christen (ex cathedra) eine Glaubens- oder Sittenfrage als endgültig entschieden verkündet.Klick hier für Wikipedia [29] zur evangelischen Kirche übergetreten und nun Vertreter der christlichen Philosophie, ähnlich wie seinerzeit Peipsiehe Teil 5 (Göttingen) Kapitel 5Klick hier für Kap. 5 [30] in Göttingen, den er kannte. Des zuletzt Genannten Frau war auch vor ihrem Manne schon da gewesen, und ich war mit ihr als meiner Tischnachbarin bekannt geworden. Wir haben sehr angenehme Stunden miteinander verlebt und größere und kleinere Touren miteinander gemacht, so die so genannte große Tour, an der schwarzen Lütschine aufwärts nach Grindelwald, an der Eigerwand vorbei, von danach der Wengeralp und Schneidegg und wieder zurück. Als wir an der Eigerwand vorbeikamen, mit der Zahnradbahn, ging ein andächtiges Schweigen durch den ganzen Zug im Anblick der fast senkrecht fast 2000 Meter hoch aufsteigenden Felswand, die den Schnee nur in den kleinen Klüften und Felsspitzen festhielt und von der ein kalter Zug uns frösteln machte. Als wir an der Schneidegg saßen, konnten wir wiederholt den Fall der Lawinen von der Jungfrau beobachten und ihr Donnern hören. Eine andere fast noch großartigere Tagestour, die zur Schynigen Platte, von deren Höhe man die ganze Kette der Berner Alpen in nächster Nähe vor sich hatte, machte ich mit Grete.

Mit dem Eintritt des Herbstes entvölkerte sich Interlaken mehr und mehr. Auch meine Bekannten vom Mattenhof verliefen sich, und Grete rüstete sich mit Fräulein Schunk zur Abreise. Den letzten Abend war ich dort noch eingeladen. Am Tage darauf fuhr ich über den Brienzer See und Meiringen nach Luzern, um auch diese Stadt und den Vierwaldstätter See noch kennen zu lernen. Im Hotel Gotthard-Terminus, in dem ich auf Empfehlung der Familie Netto und weil es am nächsten beim Bahnhof lag, zunächst Quartier genommen, war es mir zu ungemütlich elegant. Ich quartierte mich daher nach der ersten Nacht ins weiße Rößli um, das zwei katholische Damen, die in den letzten Tagen noch in den Mattenhof gekommen waren, ein Fräulein Weber und ein Fräulein Bielricher, beide vom Rhein, mir empfohlen hatten. Dort fand ich es gemütlicher. Ich besuchte von da aus die Spreuerbrücke mit dem Totentanz, den Gletschergarten und die besonders stimmungsvolle Grotte mit dem berühmten Löwendenkmal. Den Pilatus sah ich mir von unten an. Um elf Uhr aber bestieg ich den Dampfer, der mich über den Vierwaldstätter See führte. Vorbei ging die Fahrt an den durch die Tellsage berühmten Stätten, an der Bucht von Küssnacht zur Linken, am Rütli zur Rechten. Der Rigi schaute herab. An der Tellsplatte verließ ich das Schiff, besichtigte die Tellskapelle und verfolgte die Axenstraße zu Fuß bis nach Flüelen. Dort wartete ich auf das Dampfschiff, das mich wieder zurückbrachte nach Luzern. Einige Geistliche, eine Frau in der malerischen Unterwaldener Tracht fiel mir unter den Mitfahrenden auf. Nach der Rückkehr besuchte ich noch den hoch gelegenen Kirchhof.

Am folgenden Morgen, einem Sonntag, trat ich die Rückfahrt an. In Basel war Zollrevision. In Freiburg hatte ich einen mehrstündigen Aufenthalt, den ich zum Besuch des Münsters benutzte. In der Kirche fand eine Prozession statt. Nach dem Gottesdienst bestieg ich die Höhe, an die Freiburg im Osten sich lehnt, und hatte von da den Blick über die Stadt mit dem ragenden Münster und seinem fein durchbrochen Helm, und nach der anderen Seite auf den Schwarzwald. Ziel der Reise war an diesem Tage Heidelberg. Im Hospiz nahe der Neckarbrücke stieg ich ab. Im Gastzimmer saß mir gegenüber ein Ehepaar, das ich als geistlich taxierte. Ich stellte mich vor, und meine Vermutung hatte mich nicht getäuscht, es war ein Dekan Lenkner aus Rothenburg ob der Tauber. Er hatte in mir auch gleich die Couleur erkannt. Dass ich am andern Morgen an der Hausandacht teilnehmen konnte, heimelte mich nach den fast drei Wochen Hotelleben doch an. Dann ging ich auf die Neckarbrücke, wo mich bald die Schlossruine, beleuchtet von der Morgensonne, begrüßte. Dann ging ich alsbald meinen Weg. Im Schlosshof wartete ich auf die Führung. Der PerkeoPerkeo (eigentlich Clemens Pankert, 1702-1735) war der Hofzwerg des Kurfürsten Karl III. Philipp von der Pfalz und Hüter des Großen Fasses im Heidelberger Schloss.Klick hier für Wikipedia [31] wurde in Augenschein genommen. Dem FuchsschwanzNeben der Figur des Perkeo hing eine grob ausgeführte Uhr. Eine Schnur hängt unten an der Uhr heraus. Wenn man daran zieht, öffnet sich die Uhr plötzlich und lässt einen Fuchsschwanz herausschnellen, der einem ins Gesicht schlägt. [32] wich ich geschickt aus. Die 42 Stufen zum großen Fass stieg ich hinauf. Das Scheffeldenkmal wurde dann auch besichtigt und der Blick auf die Stadt und Neckar genossen. Dann ging die Reise weiter. Der zweistündige Aufenthalt in Frankfurt wurde benutzt, um auf eine der Mainbrücken zu gehen und den Blick auf die Stadt zu erhaschen. Dom und Paulskirche zeichneten sich kenntlich ab. Den Abend ging's noch bis Köln, wo ich übernachtete. Am folgenden Tage hatte ich noch einen Aufenthalt in Münster, den ich natürlich auch noch benutzte, um die Stadt wenigstens in etwas kennen zu lernen. Sie machte mir keineswegs den düsteren Eindruck, den ich nach Schilderungen erwartet hatte. Wohl sah sie altertümlich aus, aber durchaus freundlich. Das sonnige Wetter mochte dazu beitragen. Ich ging vorbei am Rathaus mit seinem gotischen Giebel auf einen Platz zu, von dem mir eine durchbrochene gotische Turmspitze entgegenwinkte, die mir schon von der Bahn aus aufgefallen war. Ich sah nach dem Schild mit dem Namen des Platzes: Lambertus-Platz. Das ist es ja, was ich suche, dachte ich. Bald fielen mir auch die berüchtigten drei Eisenkörbe in einem der Bogenfenster des Turmes auf. Ich ging in die Kirche hinein, einen schönen spätgotischen Bau. Es fand gerade eine Trauung statt. Auf einem anstoßenden Platz, nur durch eine Allee getrennt, erhebt sich der Dom im Übergangsstil mit zwei stumpfen Türmen. Auch diesem wurde ein Besuch abgestattet. In Erinnerung geblieben ist mir eine Pieta in demselben. Dann war's Zeit, zum Bahnhof umzukehren. Nachmittags drei Uhr war ich wieder daheim.


[26] Adolf Wach (1843-1926) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.
[27] Eugen Netto (1846-1919) war ein deutscher Mathematiker, der sich mit Kombinatorik und Gruppentheorie beschäftigte.
[28] Karl Goswin Uphues (1841-1916) war ein deutscher Philosoph.
[29] In der katholischen Kirche ist die Unfehlbarkeit des Papstes (lat. Infallibilitas) eine Eigenschaft, die dem Papst zukommt, wenn er in seinem Amt als Lehrer aller Christen (ex cathedra) eine Glaubens- oder Sittenfrage als endgültig entschieden verkündet.
[30] siehe Teil 5 (Göttingen) Kapitel 5
[31] Perkeo (eigentlich Clemens Pankert, 1702-1735) war der Hofzwerg des Kurfürsten Karl III. Philipp von der Pfalz und Hüter des Großen Fasses im Heidelberger Schloss.
[32] Neben der Figur des Perkeo hing eine grob ausgeführte Uhr. Eine Schnur hängt unten an der Uhr heraus. Wenn man daran zieht, öffnet sich die Uhr plötzlich und lässt einen Fuchsschwanz herausschnellen, der einem ins Gesicht schlägt.