Zeitzeugen berichten…

…was wir vor dem Zweiten Weltkrieg erlebt haben

Willkommen bei den Zeitzeugen. Wir bieten Ihnen auf den nachfolgenden Seiten interessante und kurzweilige Lektüre selbst erlebter Geschichten. Neu und aktuell ist auch die Zusammenstellung wichtiger Daten in Form einer Zeittafel der Machtergreifung 1933;Angriffe auf die Pressefreiheit, Propaganda und Lügen sind nicht neu, wenn eine demokratische Staatsform in ein Präsidialsystem, oder deutlicher: in eine Diktatur gewandelt werden soll. Deutschland hat es 1933 erlebt! die Parallelen zu heutigen politischen Entwicklungen sind frappant.

Selbst erlebte Geschichte(n), das betonen wir gern. Wir sind zwar Zeitzeugen, aber keine Historiker. Zeitzeugenberichte geben den nackten geschichtlichen Zahlen und Fakten ein Gesicht, sie machen Vergangenes nacherlebbar. Wir glauben, dass man die Vergangenheit kennen muss, um das Heute zu verstehen; denn wer die Gegenwart nicht versteht, kann auch die Zukunft nicht gestalten. Schlimmer noch, er muss die Vergangenheit stets wiederholen und jeder Krieg trägt in den Falten seines Mantels einen neuen Krieg. Deshalb wollen wir den nachfolgenden Generationen erzählen, was wir vor, während und nach den beiden Weltkriegen erlebt haben. Und von der Zeit, als es noch keine Fernseher, Personal-Computer, Handys, oder Smartphones gab.

Heute ist: Samstag, der 04. April 2020 – 07:58 Uhr
QuotZitat des Tages:
Es gibt Leute, die wollen lieber einen Stehplatz in der ersten Klasse als einen Sitzplatz in der dritten.
Kurt Tucholsky (*9.1.1890-†21.12.1935), war ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Selbst erlebte Geschichten sind ein Schatz, den es lohnt, zu heben – für sich selbst, für die eigene und für nachfolgende Generationen. Solche Geschichten ermöglichen das gemeinsame Erinnern an schöne Zeiten und das Teilen der schlimmen und leidvollen – sie stiften Identität. Und auch wenn Zeitzeugen wissenschaftlich-historischen Ansprüchen nicht genügen, so vermitteln sie doch Verständnis für eine Zeit, in der Eltern oder Großeltern jung waren und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen den Generationen.

Die Erinnerungswerkstatt besteht seit dem 2. November 2004. Autorinnen und Autoren der Generation 60 Plus nutzen seither diese Plattform, um anderen Mut zu machen und sie aus ihrer Reserve zu locken, damit sie selbst über Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend schreiben. Wir freuen uns über alle Leser und Leserinnen, insbesondere der älteren Generation, die sich durch unsere Geschichten animiert fühlen, unsere Erinnerungswerkstatt zu besuchen oder selbst etwas aufzuschreiben und uns ihre Geschichten zu schicken. Sie werden erstaunt sein, was an verschüttet geglaubten Erinnerungen ausgegraben werden kann.

Durch die vielen geschichtsträchtigen Jahreszahlen sind mittlerweile auch die Medien auf die Zeitzeugenberichte aufmerksam geworden und manche auf null endende Jahreszahl wird erbarmungslos ausgequetscht. Ein Sender brachte vor einiger Zeit eine Dokumentation über den Untergang des deutschen Kriegsschiffs »Admiral Graf Spee«, das 1939 in der Mündung des Rio de da Plata in aussichtsloser Position von dessen Kapitän und seiner Crew selbst versenkt wurde. Lange bevor dieser Beitrag ausgestrahlt wurde, hat unser Autor Ernesto Potthoff, der sogar Augenzeuge dieses Dramas war, seine Beobachtungen aufgeschrieben. Lesen Sie seinen Zeitzeugenbericht über die Internierung in Argentinien. Lesen Sie dazu den Augenzeugenbericht von der Internierung der Mannschaft des Panzerschiffes »Admiral Graf Spee« im Jahre 1939

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